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5 Schlüsselindikatoren für Armit (IDA 1980)
-jährliches Pro-Kopf-Einkommen weniger als 150US$ -weniger als 2160kcal pro Tag -Lebenserwartung unter 55Jahren -Kindersterblichkeit über 3,3% -Geburtenrate über 2.5%
Human Development Index (HDI)
Maßzahl einer durchschnittlichen Entwicklung eines Landes
Bewertungsgrundlage HDI
Lebensdauer - Bildungsniveau - Lebensstandard
Lebensdauer
Lebenerwartung bei der Gebut
Bildungsniveau
Alphabetisierungsgrad Erwachsener - kombinierte Brutto-Schuleinschreibungsrate in den Teilbereichen des Bildungssystems
Lebensstandad
reale Kaufkraft pro Kopf
Globaler Hungerindex Ziel
internationales Monitoring und Problembewusstsein schaffen
Globaler Hungerindex - Kriterien
Unzureichende Nahrungsverfügbarkeit - Mangelernährung bei Kindern - Kindersterblichkeit
Entstehung der Milleniumsziele
Im September 2000 kamen Vertreter von 189 Ländern zu dem bis dahin größten Gipfeltreffen der UN in New York zusammen. Als Ergebnis des Treffens verabschiedeten sie die so genannte Millenniumserklärung. Sie beschreibt die Agenda für die internationale Politik im 21. Jahrhundert und definiert vier programmatische, sich wechselseitig beeinflussende und bedingende Handlungsfelder für die internationale Politik
Die Milleniumentwicklungsziele - Themenbereiche
 Frieden, Sicherheit und Abrüstung  Entwicklung und Armutsbekämpfung  Schutz der gemeinsamen Umwelt  Menschenrechte, Demokratie und gute Regierungsführung
Ziel 1: den Anteil der Weltbevölkerung, der unter extremer Armut und Hunger leidet, halbieren
1.1 Anteil der Bevölkerung mit weniger als einem US-Dollar pro Tag (umgerechnet in Kaufkraftparität) 1.2 Armutslückenverhältnis: Armutsinzidenz (Zahl der extrem Armen) multipliziert mit der Armutstiefe (gibt an, um wie viel Prozent das Einkommen der Armen unterhalb der Armutsgrenze liegt)
Ziel 2: allen Kindern eine Grundschulausbildung ermöglichen
2.1 Nettoeinschulungsquote im Grundschul-bereich (Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grund-schule besuchen) 2.2 Anteil der Grundschulanfänger, die die letzte Klassenstufe der Grundschule erreichen 2.3 Alphabetenquote bei den 15- bis 24-jährigen Frauen und Männern
Ziel 3: die Gleichstellung der Geschlechter fördern und die Rechte von Frauen stärken
3.A: Das Geschlechtergefälle in der Grund- und Sekundarschulbildung beseitigen, vorzugsweise bis 2005 und auf allen Bildungsebenen, spätestens bis 2015
Ziel 4: die Kindersterblichkeit verringern
4.1 Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren (pro 1.000 Lebendgeburten) 4.2 Säuglingssterblichkeitsrate (pro 1.000 Lebendgeburten) 4.3 Anteil der Einjährigen, die gegen Masern geimpft wurden
Ziel 5: die Gesundheit der Mütter verbessern
5.A: Zwischen 1990 und 2015 die Müttersterblichkeitsrate um drei Viertel senken 5.B: Bis 2015 den allgemeinen Zugang zu Leistungen der Reproduktionsmedizin verwirklichen
Ziel 6: HIV/AIDS, Malaria und andere übertragbare Krankheiten bekämpfen
HIV-Prävalenz bei den 15- bis 24-Jährigen 6.3 Anteil der 15- bis 24-Jährigen mit umfassen-dem und richtigem Wissen über HIV/AIDS 6.5 Anteil der Bevölkerung mit fortgeschrittener HIV-Infektion, der Zugang zu antiretroviralen Medikamenten hat 6.6 Malariainzidenz und Malariasterblichkeit
Ziel 7: den Schutz der Umwelt verbessern
7.A: Die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung in einzelstaatliche Politiken und Programme einbauen und den Verlust von Umweltressourcen umkehren 7.B: Den Verlust an biologischer Vielfalt reduzieren, mit einer signifikanten Reduzierung der Verlustrate bis 2010 7.C: Bis 2015 den Anteil der Menschen um die Hälfte senken, die keinen nach-haltigen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser und grundlegenden sanitären Einrichtungen haben 7.D: Bis 2020 eine erhebliche Verbesse-rung der Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slumbewohnern herbeiführen
Ziel 8: eine weltweite Entwicklungspartnerschaft aufbauen
8 B: Den besonderen Bedürfnissen der am wenigsten entwickelten Länder Rechnung tragen. Zoll- und quotenfreien Zugang für Exporte der am wenigsten entwickelten Länder, verstärktes Schulden-erleichterungsprogramm für die hochverschuldeten armen Länder, die Streichung der bilateralen öffentlichen Schulden sowie die Gewährung großzügigerer öffentlicher Entwicklungshilfe an Länder, die sich für die Armutsminderung einsetzen 8.C: Den besonderen Bedürfnissen der Binnen- und kleinen Insel-entwicklungsländer Rechnung tragen
Stärken und Schwächen der Milleniumentwicklungsziele
Repräsentation verbindlicher Ziele aber kein Leitfaden zu deren Erreichung (Wie?). Armutsminderung benötigt einen ganzheitlichen Ansatz. Kein Staat kann die Milleniumentwicklungsziele allein erreichen, es bedarf einer gemeinschaftlichen Anstrengung durch die internationale Gemeinschaft. Dies erfordert eine Koordination der verschiedenen Länder und Akteure. Messbarkeit der Indikatoren? Politische Vorgaben?
Stärken der Milleniumsentwicklungsziele:
• Die geringe Anzahl von Zielen erleichtert die Mobilisierung auf politischer und finanzieller Ebene • Die Entwicklungshilfegelder haben sich erhöht aufgrund der MDGs • Fokussierte Hilfe auf die MDGs • MDGs sind hilfreich für CBOs und NGOs die Ziele einzufordern • MDGs hat die Datenbasis verbessert