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(VL/Lit) Instruktion – Selbstregulation


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Fähigkeit, die eigenen Gedanken, Emotionen und Handlungen zielgerichtet zu steuern (vgl. Zimmerman, 2000)
Selbstregulation =
Lehrer erzeugt Passung von Lernmaterial, Lernumgebung, Lernprozessen und Lerner
Instruktion =
Lerner muss selbst Passung von Lernmaterial, Lernumgebung, Lernprozessen und Lerner erzeugen
Selbstregulation (Passung)
Entlastung (besonders von Novizen)
Instruktion: Arbeitsgedächtnis
Belastung (besonders von Novizen)
Selbstregulation: Arbeitsgedächtnis
selbstgesteuertes, selbstbestimmtes, selbstorganisiertes, autonomes Lernen
Selbstregulation: Synonyme
bereits in Grundschule mgl.; besonders effektiv, wenn von externen Forschern (statt Lehrkräften) durchgeführt
Förderung/Training Selbstregulation
kognitiv, motivational, metakognitiv
Komponenten selbstregulierten Lernens
Informationsverarbeitung, konzeptionelles & strategisches Wissen, Fähigkeit zur Verwendung (kognitiver) Strategien (z.B. Lernstrategien)
kogn. Komponenten selbstregulierten Lernens
Initiierung und Aufrechterhaltung des Lernens, handlungsfördernde Attributionen von Erfolg/Misserfolg, Selbstwirksamkeitsüberzeugung
motiv. Komponenten selbstregulierten Lernens
Planung, Selbstbeobachtung, Reflexion und adaptive Anpassung des Lernverhaltens in Bezug auf das angestrebte Lernziel
metakogn. Komponenten selbstregulierten Lernens
kognitiv, metakognitv, ressourcenorientiert (Kern selbstregulierten Lernens)
Lernstrategien
kognitiv, metakognitiv
Primärstrategien (Lernstrategien)
ressourcenorientiert
Sekundärstrategien (Lernstrategien)
Umgang mit einzelnem Lerninhalt (Oberflächen- vs. Tiefenstrategien)
Kogn. Lernstrategien
wiederholen → Faktenwissen
Oberflächenstrategien
organisieren, elaborieren, kritisches Prüfen → verankertes Wissen
Tiefenstrategien
Kontrollstrategien (Richtigkeit/Einsatz kogn. Strategien?, Überwachung Lernprozess)
Metakogn. Lernstrategien
Selbstreflexion, -bewertung
Metakogn. Lernstrategien: Bsp.
Lernerressourcen (internal vs. external)
ressourcenorientierte Lernstrategien
z.B. Anstrengung, Aufmerksamkeit, Konzentration
internale Ressourcen
z.B. Lernumgebung, soz. Unterstützung, Literatur
externe Ressourcen
Prozess- vs. Schichtenmodelle
Modelle der Selbstregulation
fokussieren phasen- oder prozessbezogenen Charakter der Selbstregulation
Prozessmodelle der Selbstregulation
betonen verschiedene (Selbst-) Regulationsebenen
Schichtenmodelle der Selbstregulation
Selbstregulation als iterativer (schrittweiser), regelkreisähnlicher Prozess
Allgemeines Prozessmodell (Selbstregulation)
kybernetisches Modell nach Wiener (1948)
Allg. Prozessmodell: Grundmuster
Vergleich aktueller Ist- mit angestrebten Soll-Zustand → Ergebnisrückmeldung über Feedbackschleife
Allg. Prozessmodell: Handlung
Schmitz et al. 2007, Pintrich 2000
Selbstregulationsprozessmodelle im Kontext des Lernens
Adaptives Handeln findet immer dann statt, wenn PRÄAKTIONAL Ziele gesetzt werden, deren Erreichung durch entsprechende Strate-gien in der AKTIONALEN Phase angestrebt wird, und deren Bewertungsprozess in deR POSTAKTIONALEN Phase zu eventuellen Modifikationen führen
Prozessmodell von Schmitz et al. 2007
Handlungsplanung/Lernvorbereitung → Aufgabenanalyse, Zielsetzung/-formulierung, selbstmotivierende Überzeugungen (Selbstwirksamkeit)
Präaktionale Phase (Schmitz et al. 2007)
Lernhandlung → Strategieumsetzung, Handlungskontrolle (volitionale Prozesse, Selbstbeobachtung)
Aktionale Phase (Schmitz et al. 2007)
Einschätzung Handlungsergebnisse & Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln → Ist-Soll-Vergleich, Reflexion (Ergebnisursachen, Handlungsverlauf), Bildung v. Schlussfolgerungen und Vorsätzen
Postaktionale Phase (Schmitz et al. 2007)
Zielsetzung, Selbstwirksamkeit, Ausdauer, Anstrengung
Erfolgsfaktoren selbstregulierten Lernens (Sitzmann & Ely, 2011)
4 Phasen + jeweils 4 Regulationsaspekte/-bereiche
Prozessmodell von Pintrich (2000)
(1) Planungs- & Aktivierungsphase, (2) Überwachungs- und Monitoringphase, (3) Kontrollphase, (4) Reaktions- und Reflexionsphase
Phasen (Pintrich, 2000)
(1) Kognition, (2) Motivation/ Affekt, (3) Verhalten, (4) Kontext
Regulationsbereiche (Pintrich, 2000)
Drei-Schichten-Modell (Boekaerts, 1999); Hierarchiemodell (Landmann & Schmitz, 2007)
Schichtenmodelle der Regulation
komplexe Interaktion zw. kogn. und motivationalen Regulationsprozessen
Drei-Schichten-Modell (Boekaerts, 1999): selbstreguliertes Lernen =
Regulation der Verarbeitungsmodi, der Lernprozesse, des Selbst
Drei-Schichten-Modell (Boekaerts, 1999): Schichten
Wahl der kogn. Strategien
Drei-Schichten-Modell (Boekaerts, 1999): Regulation der Verarbeitungmodus
Nutzung metakogn. Wissens und Fähigkeiten, um das eigene Lernen zu steuern
Drei-Schichten-Modell (Boekaerts, 1999): Regulation des Lernprozesses
Wahl von Zielen & Ressourcen
Drei-Schichten-Modell (Boekaerts, 1999): Regulation des Selbst
Ebenen + prozessuale Elemente der Regulation (Ist-Soll-Vergleiche/Self-Monitoring)
Hierarchiemodell (Landmann & Schmitz, 2007)
Ausführungsregulation
Hierarchiemodell (Landmann & Schmitz, 2007): Self-Monitoring 0. Ordnung
Strategieregulation
Hierarchiemodell (Landmann & Schmitz, 2007): Self-Monitoring 1. Ordnung
Mustererkennung
Hierarchiemodell (Landmann & Schmitz, 2007): Self-Monitoring 2. Ordnung
Zielregulation
Hierarchiemodell (Landmann & Schmitz, 2007): Self-Monitoring 3. Ordnung