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(Lit) Wissen(serwerb)


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deklaratives vs. prozedurales Wissen
Wissensarten
einzelne Fakten o. komplexes Zusammenhangswissen („wissen, dass“), konzeptuelles Wissen → Verständnis
deklaratives Wissen =
z.B. Matheaufgaben lösen, Erörterungen schreiben in der Schule („wissen, wie“) → Können
prozedurales Wissen =
FACHLICHes (deklaratives/prozedurales) Wissen vs. (deklaratives/prozedurales) Wissen von fächerübergreifender Relevanz
domänenspezifisches vs. -übergreifendes Wissen
Wissen über das Wissen
metakognitives Wissen =
Wissen über Personenmerkmale, Aufgaben und Strategien
deklaratives metakogn. Wissen =
Planen des eigenen Vorgehens, Überwachen des eigenen Verständnisses bzw. der eigenen Problemlösungen, „remediale“ Regulation
prozedurales metakogn. Wissen =
z.B. wenn etwas noch nicht verstanden oder eine Lösung selbst als ungenügend erkannt wurde
„Remediale“ Regulation =
beinhalten Erfahrungen in bestimmten, wiederholt vorkommenden (Problem-) Situationen in abstrahierter Weise (skeletartige Wissensstrukturen) → ermöglichen Verständnis/Reproduktion, integrieren deklaratives und prozedurales Wissen
Schemata =
Anwendungsqualität von Wissen (mehrere Wissensarten umfassende und auf die Funktionalität von Wissen bezogene Konzeption)
Kompetenz =
Kenntnis der Kommaregeln/Sätze korrekt niederschreiben
Bsp. domänenspezifisches deklaratives / prozedurales Wissen
Wissen über argumentative Strukturen/Argumentieren
Bsp. domänenübergreifendes deklaratives / prozedurales Wissen
Wissen über den Nutzen von Planungsstrategien beim Schreiben / Überwachung der Rechtschreibung und der Grammatik in einem Aufsatz
Bsp. Deklaratives / prozedurales metakognitives Wissen
Verallgemeinerte Vorstellung über Erörterungen und wie man diese ver- fasst, die die oben aufgelisteten Wissensarten umfassen kann
Bsp. Schema
Schreiben als Mittel der Alltagsbewältigung erkennen und einsetzen können
Bsp. Kompetenz
prozedurales Wissen in der Form von Wenn-Dann-Produktionsregeln, d.h. Bedingung („wenn“) aktiviert Aktion („dann“) → deklaratives Wissen ist verbalisierbar, prozedurales nicht
ACT-Theorie (Anderson)
subjektive Auffassungen, was Wissen ist (Spezialfall metakogn. Wissen) → 3 Grundrichtungen: Absolutismus – Multiplismus – Evaluatismus
Epistemologische Überzeugungen =
absolute Wahrheiten
Absolutismus (Epistemologische Überzeugungen)
verschiedene Positionen als willkürliche Meinungen (v.a. im Jugendalter)
Multiplismus (Epistemologische Überzeugungen)
unterschiedliche legitime Positionen können verschieden gut begründet sein
Evaluatismus (Epistemologische Überzeugungen)
effektives Problemlösen
hierarchische, durch Schemata geordnete Wissensstruktur ermöglicht…
Operante Konditionierung nach Skinner
Perspektive des aktiven Tuns: BSP.
Keine 1:1-Korrespondenz zwischen äußerlich sichtbaren Lernaktivitäten und internalen Gehirnprozessen
Perspektive des aktiven Tuns: KRITIK
konstruktivistisch (Wissensaufbau erfolgt auf aktiver Interpretation von Informationen)
Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung: GRUNDAUFFASSUNG
erfolgt im Arbeitsgedächtnis/Arbeitsspeicher, welcher enthält an was gerade gedacht wird
Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung: lernrelevante INFORMATIONSVERARBEITUNG…
Informationen werden in Abhängigkeit vom Vorwissen interpretiert; Wechselwirkungen zwischen Interpretation und Gedächtnisabruf
Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung: VORWISSEN
sinnvolle Zusammenfassung von Einzelheiten zu umfassender Informationseinheit (unter Zuhilfenahme von Vorwissen)
Chunking (Perspektive der aktiven Info.verarbeitg.)
Ablageort für Wissen → überdauernde Gedächtnisspur → Informationen werden nicht „vergessen“, sondern nicht mehr aufgefunden
Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung: LANGZEITSPEICHER
Informationen mit vorhandenen Wissenselementen vernetzen (ELABORATION)
Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung: LERNEN
Debatte: separater Speicher vs. aktiver Teil des Langzeitgedächtnisses?
Arbeitsgedächtnis
Annahme mehrerer Subkomponenten, die jeweils der Speicherung von visueller, akustischer und episodischer Information sowie der exekutiven Kontrolle dienen (Baddeley, 2001)
Arbeitsgedächtnis als "separater" Speicher
prozessorientiertes Modell
Arbeitsgedächtnis als aktiver Teil des Langzeitgedächtnisses
Wissenserwerb wird durch unnötige (extrinsische und intrinsische) Belastung des Arbeitsgedächtnisses beeinträchtigt
Cognitive-Load-Theorie
z.B. Probleme bei der Zuordnung einer Abbildung zum Text (SPLIT-ATTENTION-EFFEKT)
Cognitive-Load-Theorie: extrinische Belastungen
z.B. hohe Stoffkomplexität (mehrere Aspekte gleichzeitig beachten)
Cognitive-Load-Theorie: intrinsische Belastungen
v.a. Kombination aus extrinsischer und intrinsischer Belastung kann zu kognitiver Überforderung führen, was den Wissenserwerb beeinträchtigt/unmöglich macht
Cognitive-Load-Theorie: overload
lernbezogene Belastung (Arbeitsgedächtnisbelastung durch Wissenskonstruktionsprozesse)
Cognitive-Load-Theorie: germane load
Funktionen, die das Arbeitsgedächtnis für einen effektiven Wissenserwerb erfüllen soll: interpretieren, selegieren, organisieren, elaborieren, stärken, generieren, metakognitives Planen/Überwachen/Regulieren
Der eigentliche Lernprozess findet aber im Arbeitsgedächtnis statt. (Perspektive der aktiven Info.verarbeitg.)
z.B. Hauptpunkt in eigenen Worten zusammenfassen → Elaborations- und Organisationsfunktion
eine LERNSTRATEGIE kann verschiedene Funktionen erfüllen (Perspektive der aktiven Info.verarbeitg.)
(engl. inquiry) beim Erkunden/Erforschen eines Gegenstands eigene Schlussfolgerungen (Inferenzen) ziehen
entdeckendes/erforschendes Lernen (Generieren) =