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Wygotsky & die soziokulturellen Theorien (T2b)


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Soziokulturelle Theorien
Ansätze, die den Einfluss der umgebenen Kultur & Umwelt als Mechanismen der Kindesentwicklung betonen. → Ein Großteil der kindlichen Entwicklung findet in der direkten Interaktion zwischen Kindern & anderen Menschen statt.
Kulturwerkzeuge (in soziokulturellen Theorien)
Symbolsysteme, Gebrauchsgegenstände, Fähigkeiten (Sprache), Werte, etc. → soziokulturelle Theorien tragen also mit dazu bei, die vielen Aspekte der Kultur zu würdigen, die selbst in den unscheinbarsten Alltagsinteraktionen zum Ausdruck kommen.
Gelenkte Partizipation (guided participation)
Das kontrollierte Lehren/Anleiten seitens geübter & informierter Menschen, an Menschen mit geringerem Kenntnisstand.
Zentrale Metapher (soziokultureller Theorien)
Kinder sind soziale Wesen, geformt durch ihren kulturellen Kontext, den sie ihrerseits mitgestalten.
Wygotsky
・Kinder sind soziale Wesen, eng verbunden mit anderen Menschen, die sich darum bemühen, ihnen beim Erwerb von Fähigkeiten & Kenntnissen zu helfen. |・K. sind darauf bedacht, an Aktivitäten teilzunehmen, die in ihrer lokalen Umwelt vorherrschen. |・Es gibt kontinuierliche quantitative Veränderungen im Denken.
Sprechen & Denken (bei Wygotsky)
Denken ist das innere Sprechen, welches in der 3. Phase bei der Internalisierung von Sprache über Kommunikation, Selbstgespräche & verbalem Denken entscheidend für die Entwicklung ist. Die Fähigkeit zur Selbstregulation & Problemlösen entsteht durch die sich selbst vorgesagten Anweisungen, die sie von ihren Eltern kennen, in Form von lauten oder inneren Selbstgesprächen. Erst in der letzten Phase geschieht dies nicht mehr aktiv, wenn die Anweisungen, die Sprache & das Denken verinnerlicht sind.
Piaget
・K. sind Wissenschaftler & versuchen die Welt aus eigener Kraft zu verstehen. |・K. sind darauf aus, mathematische & logische Begriffe zu beherrschen. |・Es gibt qualitative Veränderungen im Denken.
Intersubjektivität
...ist das wechselseitige Verstehen in der Kommunikation zwischen den Menschen. → Grundlage der kognitiven Entwicklung
Geteilte Aufmerksamkeit
Grundlage für die Intersubjektivität, bei der die Eltern oder eine Bezugsperson die Aufmerksamkeit gemeinsam mit dem Kind auf Objekte oder Handlungen richten (gemeinsamer Bezugspunkt). Dies erhöht die Fähigkeit von Kindern von anderen Menschen zu lernen (bei Sprache bspw.)
Soziale Stützung (scaffolding)
Ein Prozess, bei dem eine kompetentere Person zeitweilig ein Rahmengerüst bietet, welches das Denken des Kindes auf einer höheren Ebene ermöglicht, als das Kind selbst bewältigen könnte. → Stützung wird in Abhängigkeit vom Lernerfolg des K. zurückgeschraubt.