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Konkrete Gefahr (i.S.d. konkreten Gefährdungsdelikts) [Eine konkrete Gefahr liegt vor, wenn...]
Eine konkrete Gefahr liegt vor, wenn nach allgemeiner Lebenserfahrung die Verletzung eines bestimmten Rechtsguts so naheliegt, dass das Ausbleiben des Erfolgs nur noch vom Zufall abhängt.
Körperliche Unversehrtheit [Die körperliche Unversehrtheit ist der zum Zeitpunkt...]
Die körperliche Unversehrtheit ist der zum Zeitpunkt der Einwirkung bestehende Zustand körperlicher Integrität und somatischer Funktionsfähigkeit.
Körperliche Misshandlung [Eine körperliche Misshandlung ist jede...]
Eine körperliche Misshandlung ist jede üble und unangemessene Behandlung, die entweder das körperliche Wohlbefinden oder die körperliche Unversehrtheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt.
Körperliches Wohlbefinden [Das körperliche Wohlbefinden ist...]
Das körperliche Wohlbefinden ist der Zustand des auch unbewussten Körperempfindens des Opfers, der vor der Einwirkung vorhanden war.
Waffen [Waffen sind...]
Waffen sind bewegliche Sachen, die nach ihrer bestimmungsgemäßen Art für Angriffs- oder Verteidigungszwecke gegen Menschen bestimmt und zur Verursachung erheblicher Verletzungen von Personen generell geeignet sind.
Gefährlichkeit Werkzeug (i.S.d. § 224 I Nr. 2) [Ein gefährliches Werkzeug ist jeder Gegenstand, der...]
Ein gefährliches Werkzeug ist jeder Gegenstand,der nach seiner objektiven Beschaffenheit und der Art seiner konkreten Benutzung im Einzelfall geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen.
Überfall [Ein Überfall ist ein Angriff...]
Ein Überfall ist ein Angriff auf den Verletzten, dessen er sich nicht versieht und auf den er sich nicht vorbereiten kann.
Hinterlistig (i.S.d. Überfalls) [Hinterlistig ist der Überfall, wenn...]
Hinterlistig ist der Überfall, wenn der Täter planmäßig seine Verletzungsabsicht verbirgt; ein bloßes Ausnutzen der Situation genügt nicht.
Unmittelbares Ansetzen [Das unmittelbare Ansetzen ist nach der Kombinationsformel gegeben, wenn...]
Das unmittelbare Ansetzen ist nach der Kombinationsformel gegeben, wenn auf der Grundlage der Tätervorstellung von Tatsituation und Tatverlauf die Tat in ein Stadium eintritt, in dem der Täter die Schwelle zum "jetzt gehts los" überschreitet und nach Eindringen in die Schutzsphäre des Opfers das geschützte Rechtsgut konkret gefährdet erscheint, sodass es im ungestörten Fortgang, also ohne wesentliche Zwischenakte, zur kompletten Tatbestandsverwirklichung kommen muss.
Fehlgeschlagener Versuch: Def. nach der Tatplantheorie [Der Versuch ist fehlgeschlagen, wenn...]
Der Versuch ist fehlgeschlagen, wenn der tatbestandliche Erfolg ausbleibt und dem Täter nach seinem ursprünglichen Tatplan kein Mittel zur Herbeiführung des Taterfolgs mehr bleibt.
Fehlgeschlagener Versuch: Def. nach der Einzelaktstheorie [Nach der Einzelaktstheorie ist der Versuch bereits...]
Nach der Einzelaktstheorie ist der Versuch bereits nach dem ersten "fehlgeschlagenen" Gefahrschaffungsakt fehlgeschlagen.
Fehlgeschlagener Versuch: Def. nach der Gesamtbetrachtungslehre [Der Versuch ist fehlgeschlagen, wenn die zur Tatbestandsverwirklichung...]
Der Versuch ist fehlgeschlagen, wenn die zur Tatbestandsverwirklichung vorgenommene Handlung ihr Ziel nicht erreicht hat und der Täter im Anschluss an die letzte Ausführungshandlung (Rücktrittshorizont) des einheitlichen Versuchsgeschehens erkannt hat, dass er mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln den tatbestandlichen Erfolg nicht ohne zeitlich relevante Zäsur herbeiführen kann.
Unmittelbares Ansetzen bei Distanztaten [Der Täter setzt unmittelbar zur Tat an, wenn...]
er frühestens die Herrschaft über den Geschehensverlauf aus der Hand gegeben hat, spätestens aber das Opfer objektiv in den Wirkungskreis des Tatmittels eintritt.
Kausal iSv csqn [Kausal ist jede Bedingung des Erfolges, die nicht...]
Kausal ist jede Bedingung des Erfolges, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfällt.
Modifizierte csqn (für Fälle der Alternativen Kausalität) [Von mehreren Bedingungen, die zwar alternativ, nicht aber...]
Von mehreren Bedingungen, die zwar alternativ, nicht aber kumulativ hinweggedacht werden können, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfällt, ist jede für den Erfolg kausal geworden.
Objektive Zurechnung [Ein Erfolg ist objektiv zurechenbar, wenn die Handlung eine rechtlich...]
Ein Erfolg ist objektiv zurechenbar, wenn die Handlung eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat und sich diese Gefahr in tatbestandskonformer Weise im Erfolg niedergeschlagen hat.
Vorsatz [Vorsatz ist das...]
Vorsatz ist das Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung.
Absicht [Absicht liegt vor, wenn des dem Täter gerade darauf...]
Absicht liegt vor, wenn es dem Täter gerade darauf ankommt, den Umstand zu verwirklichen, für den das Gesetz absichtliches Handeln voraussetzt.
Direkter Vorsatz [Direkter Vorsatz liegt vor, wenn der Täter weiß oder...]
Direkter Vorsatz liegt vor, wenn der Täter weiß oder als sicher voraussieht, dass er den gesetzlichen Tatbestand verwirklicht, unabhängig davon, ob ihm der Eintritt des Erfolges erwünscht ist.
dolus eventualis (Ernstnahmetheorie) [Mit dolus eventualis handelt nach der Ernstnahmetheorie, wer...]
Mit dolus eventualis handelt nach der Ernstnahmetheorie, wer die Tatbestandsverwirklichung ernsthaft für möglich hält und sich mit ihr um des erstrebten Zieles Willen abfindet.
Bewusste Fahrlässigkeit (Ernstnahmetheorie) [Bewusst fahrlässig handelt nach der Ernstnahmetheorie, wer ernsthaft...]
Bewusst fahrlässig handelt nach der Ernstnahmetheorie, wer ernsthaft darauf vertraut, die als möglich erkannte Tatbestandsverwirklichung werde nicht eintreten.
Angriff [Unter einem Angriff wird jede durch menschliches Verhalten drohende...]
Unter einem Angriff wird jede durch menschliches Verhalten drohende Verletzung rechtlich geschützter Interessen des Einzelnen verstanden, unabhängig davon, ob die Bedrohung bezweckt oder ungewollt ist.
Gegenwärtigkeit eines Angriffs [Der Angriff ist gegenwärtig, wenn er...]
Der Angriff ist gegenwärtig, wenn er unmittelbar bevorsteht, bereits begonnen hat oder noch fortdauert.
Rechtswidrigkeit eines Angriffs [Der Angriff ist rechtswidrig, wenn er nicht...]
Der Angriff ist rechtswidrig, wenn er nicht seinerseits gerechtfertigt ist.
Erforderlichkeit einer Notwehrhandlung [Die Notwehrhandlung ist erforderlich, wenn sie geeignet ist den Angriff...]
Die Notwehrhandlung ist erforderlich, wenn sie geeignet ist den Angriff abzuwehren oder wenigstens abzuschwächen und darüber hinaus von mehreren gleich effektiven Mitteln das mildeste zur Verfügung stehende Gegenmittel darstellt.
Besitzwehr [Besitzwehr bedeutet die Verteidigung des...]
Besitzwehr bedeutet die Verteidigung des bestehenden Besitzes durch Verhinderung der Entziehung gemäß §861 BGB oder der Störung gemäß §862 BGB.
Besitzkehr [Besitzkehr bedeutet, dass die Entziehung des Besitzes bereits erfolgt ist, der Besitzer allerdings...]
Besitzkehr bedeutet, dass die Entziehung des Besitzes bereits erfolgt ist, der Besitzer allerdings berechtigt ist, sich den Besitz dadurch zurückzuverschaffen, dass er den Täter entweder auf frischer Tat ertappt oder verfolgt.
Gegenwärtige Gefahr [Eine gegenwärtige Gefahr ist eine Zustand, dessen Weiterentwicklung den...]
Eine gegenwärtige Gefahr ist ein Zustand, dessen Weiterentwicklung den Eintritt oder die Vertiefung eines Schadens ernsthaft befürchten lässt, sofern nicht unverzüglich Abwehrmaßnahmen ergriffen werden.
Dauergefahr [Unter Dauergefahr ist ein Zustand von längerer Dauer zu verstehen, der jederzeit...]
Unter Dauergefahr ist ein Zustand von längerer Dauer zu verstehen, der jederzeit in eine Rechtsgutbeeinträchtigung umschlagen kann, wobei jedoch nicht auszuschließen ist, dass der Eintritt des Schadens noch eine Weile auf sich warten lässt.
Gegenwärtigkeit der Dauergefahr [Die Gegenwärtigkeit der Dauergefahr wird angenommen, wenn...]
Die Gegenwärtigkeit der Dauergefahr wird angenommen, wenn unverzügliches Handeln geboten ist.