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Vermögensverfügung (i.S.d. § 263) [Eine Vermögensverfügung i.S.d. § 263 ist...]
Eine Vermögensverfügung i.S.d. § 263 ist jedes Tun, Dulden oder Unterlassen des Opfers, das sich unmittelbar vermögensmindernd auswirkt.
Zueignungshandlung (i.S.d. § 246) [Eine für den...]
Eine für den objektiven Beobachter nach außen erkennbare Manifestation der Zueignungsabsicht
Beisichführen (bzgl. eines Werkzeugs) [Der Täter führt das gefährliche Werkzeug bei sich, wenn...]
Der Täter führt das gefährliche Werkzeug bei sich, wenn ihm das Mittel während des Tathergangs zur Verfügung steht, d.h. so in seiner räumlichen Nähe ist, dass er es jederzeit, also ohne nennenswerten Zeitaufwand und ohne besondere Schwierigkeiten benutzen kann.
Gefährlichkeit eines Werkzeugs (i.R.d. § 244 I Nr. 1 a)) Subjektive Bestimmung: [Gefährlich sind Gegenstände dann, wenn...]
Gefährlich sind Gegenstände dann, wenn sie nicht nur generell geeignet sind erhebliche Körperverletzungen zu bewirken, sondern eine solche Wirkung auch eintritt, wenn der Täter den notwendigen inneren Verwendungsvorbehalt (eine entsprechende Verwendungsabsicht/Gebrauchsabsicht) umsetzt.
Gefährlichkeit Werkzeug (i.S.d. § 224 I Nr. 2) [Ein gefährliches Werkzeug ist jeder Gegenstand, der...]
Ein gefährliches Werkzeug ist jeder Gegenstand,der nach seiner objektiven Beschaffenheit und der Art seiner konkreten Benutzung im Einzelfall geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen.
Gefährlichkeit eines Werkzeugs (i.R.d. § 244 I Nr. 1 a)) Objektiv-konkrete Bestimmung: [Ein Werkzeug ist erst dann gefährlich, wenn...]
Ein Werkzeug ist erst dann gefährlich, wenn es in der konkreten Situation keine andere Bedeutung haben kann, als die, Leibes- und Lebensgefahr zu begründen.
Gefährlichkeit eines Werkzeugs (i.R.d. § 244 I Nr. 1 a)) Streitentscheid, Vorschläge:
Subjektive Bestimmung gg Gesetzessystematik (Nr. 1 b)); Objektiv-abstrakte/objektiv-konkrete Bestimmung mit Abstellung auf das vorliegende Gefährlichkeitsbewusstsein des Täters (In Relation zur objektiven Gefährlichkeit; Sozialtypisch) (+); a.A.: Verweis auf drohende schuldunangemessene Strafe (-)
Eindringen (i.S.d. § 123 I) [Eindringen setzt voraus, dass der Täter...]
Eindringen setzt voraus, dass der Täter gegen oder ohne den Willen des Berechtigten in den geschützten Raum gelangt ist.
Vermögensverfügung durch einen Dritten i.S.d. § 263: Lagertheorie [Wirksames Einverständnis, wenn...]
Wirksames Einverständnis, wenn zwischen Einverständniserklärendem und dem Gewahrsamsinhaber ein faktisches Näheverhältnis besteht, aufgrund dessen sich der Dritte bereits vor der Tat dem "Lager" des Gewahrsamsinhabers zugehörig fühlt.
Vermögensverfügung durch einen Dritten i.S.d. § 263: Nähetheorie [Wirksames Einverständnis, wenn...]
Wirksames Einverständnis, wenn der Dritte faktisch über die Sache verfügen konnte.
Vermögensverfügung durch einen Dritten i.S.d. § 263: Objektive Befugnistheorie [Wirksames Einverständnis, wenn...]
Wirksames Einverständnis, wenn der Einverständniserklärende rechtlich hierzu berechtigt ist.
Vermögensverfügung durch einen Dritten i.S.d. § 263: Subjektive Befugnistheorie [Wirksames Einverständnis, wenn...]
Wirksames Einverständnis, wenn der Einverständnisgebende glaubt sich im Rahmen einer objektiv gegebenen Befugnis zu bewegen.
Waffen (Einsatzprüfung) [Es genügt, wenn der Täter oder ein Beteiligter...]
Es genügt, wenn der Täter oder ein Beteiligter die Waffe zu irgendeinem Zeitpunkt des Tathergangs zwischen Versuchsbeginn und Vollendung des Diebstahls im Bewusstsein ihrer Einsatzfähigkeit und jederzeitigen Verwendungsmöglichkeit bei sich führt.
Waffen (Einsatzprüfung Berufswaffenträger) h.M.:
Keine Ausnahme, da die abstrakte Gefahr für das Opfer nie ausgeschlossen werden kann.
Waffen (Einsatzprüfung Berufswaffenträger) a.A.:
§ 244 I Nr. 1 a) setzt eine "innere Beziehung zwischen Bewaffnung und Tat" voraus, die bei Berufswaffenträgern fehlt, da das Tragen der Waffe sozialüblich ist.
Gewerbsmäßig (i.S.d. § 243 I 2 Nr. 3) [Gewerbsmäßig stiehlt, wer...]
Gewerbsmäßig stiehlt, wer sich aus wiederholter Tatbegehung eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle von bedeutendem Umfang verschaffen möchte.
Gebäude [Ein Gebäude ist...]
Ein Gebäude ist ein mit dem Grund und Boden verbundenes Bauwerk, das den Eintritt von Menschen ermöglicht und geeignet und bestimmt ist, dem Schutz von Menschen oder Sachen zu dienen, und Unbefugte abhalten soll.
Wohnung [Eine Wohnung ist...]
Eine Wohnung ist ein umschlossener und überdachter Raum, der einem Menschen zumindest vorübergehend als Unterkunft dient.
Einbrechen [Einbrechen ist...]
Einbrechen ist das gewaltsame Öffnen von Umschließungen, die dem Eintritt in einen geschützten Raum entgegenstehen.
Gehören Regelbeispiele zum Tatbestand [Ja/Nein/Fallabhängig]]
Nein
Behältnis [Ein Behältnis ist...]
Ein Behältnis ist ein Raumgebilde, das der Aufnahme von Sachen dient und nicht zum Betreten durch Menschen bestimmt ist.
Verschlossen (-es Behältnis) [Verschlossen ist ein Behältnis, wenn...]
Verschlossen ist ein Behältnis, wenn es gegen ordnungswidrigen Zugriff gesichert ist.
Sachen [Sachen sind...]
Sachen sind alle körperlichen Gegenstände.
Fremd (i.S.d. § 303) [Fremd ist...]
Fremd ist die Sache, wenn zumindest auch ein anderer als der Täter (zivilrechtlicher) Eigentümer ist.
Beschädigen [Beschädigen ist jede...]
Beschädigen ist jede Einwirkung auf die Sache, durch die ihre körperliche Unversehrtheit oder ihre bestimmungsgemäße Brauchbarkeit mehr als nur unerheblich beeinträchtigt wird.
Zerstören [Zerstören umfasst neben...]
Zerstören umfasst neben der Vernichtung der Existenz einer Sache auch die so weitgehende Beschädigung einer Sache, dass ihre bestimmungsgemäße Brauchbarkeit völlig aufgehoben wird.
Körperlich (i.S.v. Gegenständen) [Körperlich sind Gegenstände dann, wenn...]
Körperlich sind Gegenstände dann, wenn sie im Raum abgrenzbar oder individualisierbar sind, entweder durch eine eigene räumliche Begrenzung oder durch Einfassung in einem Behältnis o.Ä. Zur Körperlichkeit gehört demnach, dass der Gegenstand eine Begrenzung aufweist, ein selbstständiges, individuelles Dasein führt und so aus seiner Umwelt hervortritt.
Öffentlich (i.S.d. § 304 I) [Öffentlich ist eine Einrichtung, wenn...]
Öffentlich ist eine Einrichtung, wenn sie allgemein zugänglich, also der Benutzerkreis nicht von vorneherein eingeschränkt ist.
Wegnahme & Bruch (fremden Gewahrsams [Wegnahme ist der...]
Wegnahme ist der Bruch fremden und die Begründung neuen Gewahrsams für den Täter oder einen Dritten. Bruch ist die Gewahrsamsaufhebung gegen oder ohne den Willen des bisherigen Gewahrsamsinhabers.
Gewahrsam [Gewahrsam ist die...]
Gewahrsam ist das von einem natürlichen Herrschaftswillen getragene Herrschaftsverhältnis einer Person über eine Sache, unter Zugrundelegung der sozialen Zuordnung.
Zueignungsabsicht [Die Zueignungsabsicht verlangt...]
Die Zueignungsabsicht verlangt den Willen zur dauernden Enteignung (dolus eventualis) und zumindest vorübergehenden Aneignung (dolus directus 1. Grades).
Vermögensverfügung (i.S.d. § 263) [Eine Vermögensverfügung i.S.d. § 263 ist...]
Eine Vermögensverfügung i.S.d. § 263 ist jedes Tun, Dulden oder Unterlassen des Opfers, das sich unmittelbar vermögensmindernd auswirkt.