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Warum Diversität


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Gründe für zunehmende Diversität
soziale, ökonomische und politische Veränderungsprozesse durch Migrationsprozesse und Altern der Bevölkerung, die zu Diversifizierung von Lebensstilen und sozialen Milieus führen
Konkrete Auswirkungsbereiche zunehmender Diversität
Familienzusammensetzung, Bewohnerstrukturen, Anforderung an Bildungsinstitutionen, Investitions- und Konsumverhalten
Diversität
bezieht sich allgemein auf menschliche Vielfalt
Diversity Management
Ansätze in der Personal- und Organisationsentwicklung, die darauf abzielen, die soziale und kulturelle Vielfalt von Mitarbeitern konstruktiv zu nutzen.
Leitgedanke des Diversity Managements
Klima der Wertschätzung in Unternehmen erreichen, das die Mitarbeiter dazu motiviert, ihre unterschiedlichen und vielfältigen Ressourcen in den gemeinsamen Arbeitsprozess einzubringen.
Voraussetzungen für eine produktive Zusammenarbeit in einer heterogenen Gruppe
sich kompetent fühlen, effektiv miteinander kommunizieren und kooperieren können, Gefühl von Respekt als vollwertige und gleichberechtigte Mitglieder
Auswirkungen von kultureller Diversität auf Produktivität
Produktionsgewinne bei interkultureller Kompetenz der Gruppenmitglieder, Produktionseinbußen ohne diese
Diversity Management Strategien
Förderung interkultureller Kompetenzen, Antidiskriminierungspolicies, Sensibilisierung
Einsatzorte von Diversity Management
Unternehmen, Bildungsinstitutionen, stadtteilorientierte Arbeit
Argumente für Beschäftigung mit Diversität
sozial-politische (Chancengleichheit, Sicherung von Teilhabe, Schutz vor Diskriminierung) und ökonomische Sichtweise (Produktionsgewinne)
Gesetzlicher Rahmen für Umgang mit Diversität
Grundgesetz, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Hochschulgesetze
Art. 3 GG der BRD
… Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen … seiner Behinderung benachteiligt [oder bevorzugt] werden.
AGG §1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
Ziel ist es, „Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen“.
Einflussfaktoren für veränderte Zusammensetzung der Studierenden
Demographischer Wandel und Internationalisierung
Zusammensetzung der Studierenden
immer weniger „Normalstudierende“, mehr nicht-traditionelle: Teilzeit, Berufstätige, über 30 Jahre, aus unterprivilegierten Gruppen
Demografischer Wandel
ein oder mehrere Merkmale innerhalb der Bevölkerung ändern sich (häufig bezogen auf Altersstruktur)
Ziel der Internationalisierung in Europa
Mobilität und Austausch durch finanzielle Förderung von Auslandsaufenthalten (Erasmus), ein einheitliches Leistungspunktesystem (ECTS), Vereinheitlichung von Abschlüssen (Bologna-Prozess).
Erasmus-Programm
Finanzielle Förderung von Auslandsaufenthalten und Streben nach einheitlichem Leistungssystem für erworbene Studienleistung.
Bologna-Prozess
Europaweite Harmonisierung von Studiengängen und -abschlüssen; Umstellung unter anderem in Deutschland auf Bachelor-Master-System.
Vorteile für Inklusion an Fernuni
zeitliche Flexibilität, örtliche Ungebundenheit
Nachteile an Fernuniversität
hohe Anforderungen an Selbstorganisation, Zeitmanagement, Medienkompetenz, digitale Bildung
Ethische Richtlinien DGPs und BDP
Wissen über Menschen mehren, Einsatz zum Wohle des Einzelnen und der Gesellschaft, daher Abbau von Diskriminierung und Herstellung von Chancengleichheit handlungsleitend
Bedeutung von Stereotypen für Psychologen
Psychologen sind selbst durch Stereotype und Vorurteile beeinflusst
Kriterien für sozial und kulturell versierte PsychologInnen
Bewusstsein um persönliche Einstellungen, adäquates Wissen, abgestimmte Interventionstechniken
Effekte inter-ethnischer (interracial) Interaktionen
Befürchtung, selbst in Stereotypen wahrgenommen zu werden (Metawahrnehmung), Kraftaufwand, um eigene Gedanken, Emotionen und Verhalten zu kontrollieren, je vorurteilsbehafteter, umso höher mentaler Kraftaufwand, aber: je stärker Vorurteile „versteckt“, umso positiver Empfinden bei Interaktionspartner
Mögliche Nachteile bei inter-ethnischen (interracial) Interaktionen
Verstärkung von Ängsten beim Klienten, Vermeidung zwischenrassistischer Interaktionen, Empfinden von Ermüdung oder Schuld, Verhinderung von starken Bindungen, sinkende Aufmerksamkeit und Ablenkung, Vermeidung notwendiger Konfrontationen