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Homosexualität und Homophobie


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LGBT / I
Lesbian, Gay, Bisexual, Trans / Intersexual
Sexuelle Orientierung
Geschlechtspartnerorientierung; hetero-, homo-, bisexuell; wenig komplex; nur Teil der empirischen Realität aufgrund von Zwischenstufen und Plastizität sexueller Präferenzen
Menschliche Sexualität
Geschlechtsakt + (!) Emotionen, Fantasien, Wünsche
Kinsey-Report (1948)
Klassische Untersuchungen zum menschlichen Sexualverhalten, Annahme eines Kontinuums mit den beiden Endpunkten hetero- und homosexueller Erfahrung; praktiziertes Sexualverhalten als zentraler Indikator.
KSOG (Klein, Sepekoff & Wolf, 1985)
Klein Sexual Orientation Grid, mehrere abgestufte Indikatoren. Präferenzen in Vergangenheit, Gegenwart und in verschiedenen Bereichen: Erleben, Neigungen, Fantasien, Verhaltensmuster, Partnerwahl, Gruppenzugehörigkeit, Lebensstil, Selbstidentifikation.
Transsexualität
Transgenderismus, Diskrepanz zwischen biologischem Körper und subjektiv erlebter Geschlechtsidentität.
Intersexualität
Diskrepanz bzw. Nichteindeutigkeit der Geschlechtsmerkmale (Chromosome, Hormone, Geschlechtsorgane).
Deutung von Homosexualität
Es ist mittlerweile Konsens innerhalb der Human-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften, dass Homosexualität keine Krankheit, sondern eine normale Variation menschlicher sexueller Orientierung ist.
Homophobie (Weinberg, 1972)
Ablehnung von Homosexualität bzw. homosexuellen Personen.
Stereotype über Homosexualität
Persistent, aber widerlegt: (1) abnormal, weil es sie nicht im Tierreich gibt (2) homosexuelle Männer zu wenig, homosexuelle Frauen zu viel Testosteron (3) homosexuelle Beziehungen weniger befriedigend und (4) funktionieren anders (5) homosexuelle Männer weniger treu.
Ablehnung von Homosexuellen Lebensformen
Vor allem von Männern, Älteren, Religiösen, politisch Konservativen, Personen, die keinen homosexuellen Menschen persönlich kennen, oder glauben, dass Homosexualität selbstgewählt und ablegbar ist.
Christopher Street Day
„Stonewall-Aufstand“, stieß Erforschung sexueller Identitäten an. 27. Juni 1969 Razzia der New Yorker Polizei in der Bar „Stonewall Inn“, einem bekannten Treffpunkt der homosexuellen Szene in der Christopher Street, die in gewalttätigen Konflikten zwischen Homosexuellen und den Polizisten endete.
Coming Out Modell (Troiden, 1988)
Integration der Entwicklung von Schwulen und Lesben in einheitliches Modell: (1) Sensitization: vor Pubertät (2) Confusion: 17-18 J. Erwägung der Möglichkeit (3) Identity Assumption: Coming out 19-23 J. (4) Commitment: Akzeptanz der homosexuellen Identität
Covering
Eingestehen der eigenen Homosexualität, jedoch verstecken in der Öffentlichkeit.
Blending
Nicht-Zeigen der eigenen Homosexualität vor anderen, da Sexualität irrelevant für die Identität sei.
Conversion
Gewisser Stolz auf die eigene Homosexualität und einsetzen für Schwulen und Lesben oder auf „Gay Pride“-Veranstaltungen.
Stabilität sexueller Identität
Viel individuelle Varianz, manchmal Bisexualität als Zwischenschritt auf Weg zu homosexueller Identität.
Rechtslage von Homosexualität
Diskriminierung in BRD; Ende der 1990 Jahre verbessert durch Sanktionierungen auf Basis des AGG sowie Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft (LPartG) 2001, allerdings nicht der Ehe gleichgestellt (z.B. Steuerrecht, Erbrecht, Adoptionsrecht)