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Gesundheitsförderung


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(1) Erhalt & Förderung Gesundheit, (2) Verhütung von Störung/Krankheit
Gesundheitsförderung: Gegensatz
Gesundheitsverständnis nach WHO
Gesundheitspsychologie: Grundlage
Gesundheit ist MEHR ALS nur die ABWESENHEIT von Krankheit und Gebrechen, ein Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen WOHLBEFINDENs
Gesundheitsverständnis nach WHO
bedeutungsgleiche Verwendung (health promotion & disease prevention)
Gesundheitsförderung & Krankheitsprävention im engl. Sprachraum
Verbesserung und Erhaltung von Gesundheit auf individueller und kollektiver Ebene durch das Reduzieren von Krankheitsrisiken sowie die Förderung gesundheitlicher Ressourcen
Gesundheitsförderung & Krankheitsprävention: Ziel
Dynamik der Entstehung von Gesundheit
Gesundheitsförderung: Orientierung an…
Aufbau und Stärkung von Schutzfaktoren und Ressourcen
Gesundheitsförderung: Wirkprinzip
Dynamik der Entstehung von Krankheit
Krankheitsprävention: Orientierung an…
Ausschaltung/Zurückdrängen von Risikofaktoren
Krankheitsprävention: Wirkprinzip
(1) Vermittlung und Stärkung von GESUNDHEITSKOMPETENZEN, (2) Verbesserung von UMGEBUNGSVARIABLEN (inkl. Abbau von gesundheitsbeeinträchtigende Ungleichheiten)
Strategien zur Gesundheitsverbesserung
die Kenntnis salutogenetischer Dynamiken (Entstehung und Aufrechterhaltung von individuellen und kollektiven Gesundheitsstadien)
Voraussetzungen für Gesundheitsförderung (Interventionen)
advocate, enable, mediate → mehr als Minimierung von Krankheiten
Gesundheitsförderung: Handlungsprinzipien
Interessen vertreten
advocate (Handlungsprinzip Gesundheitsförderung)
befähigen und ermöglichen
enable (Handlungsprinzip Gesundheitsförderung)
vermitteln und vernetzen
mediate (Handlungsprinzip Gesundheitsförderung)
Individuen, Gruppen, Institutionen, Gemeinwesen, Politik
5 Handlungsebenen der Gesundheitsförderung (Ottawa-Charta)
Persönliche Kompetenzen entwickeln (Information, Erziehung, life-skills; z.B. Online-Programme, Schulmaterial)
Handlungsebene INDIVIDUUM (Gesundheitsförderung)
Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen unterstützen (z.B. Wohngruppen, Gemeinschaftsläufe)
Handlungsebene GRUPPEN (Gesundheitsförderung)
Gesundheitsdienste neu orientieren (z.B. Raucherentwöhnungsprogramme, Stärkung Schutzfaktoren)
Handlungsebene INSTITUTIONEN (Gesundheitsförderung)
gesundheitsförderliche Lebenswelten (z.B. grüne Wohnanlagen, gesundheitsfördernde Büros)
Handlungsebene GEMEINWESEN (Gesundheitsförderung)
gesundheitsfördernde Gesamtpolitik (z.B. Arbeitsschutz, Rauchverbot)
Handlungsebene POLITIK (Gesundheitsförderung)
umfassender auf den übergeordneten Ebenen gesundheitsfördernde Bedingungen realisiert sind.
Die Möglichkeit zur Entwicklung persönlicher gesundheitsbezogener Kompetenzen ist umso eher gegeben, je …
Settingansatz
Kernstrategie Gesundheitsförderung WHO
Integration von Gesundheitsförderung in Alltag
Setting-Ansatz: Grundidee (Gesundheitsförderung)
Lebenswelten = etablierte soziale Systeme (z. B. Kindertagesstätten, Betriebe, Gemeinden)
Settings =
Ergänzung: alle 5 Ebenen können in verschiedenen Settings relevant sein
Setting- & Mehrebenenansatz
(1) Vermittlung und Stärkung von GESUNDHEITSKOMPETENZEN, (2) Veränderung der LEBENSVERHÄLTNISSE von Menschen, (3) Abbau sozialer UNGLEICHHEITEN
Setting-Ansatz: Maßnahmen
Gesundheitsbewahrung/-förderung durch Bewältigung ex- und interner Anforderungen mithilfe ex- und interner Ressourcen
Systemisches Anforderungs-Ressourcen-Modell (SAR-Modell): Grundidee (Gesundheitsförderung)
Ergänzung: Verbindung der versch. Ebenen
SAR-Modell & Mehrebenenansatz
Umweltbedingungen (z.B. im beruflichen/privaten Bereich wie Wunsch des Partners nach gemeinsamen Aktivitäten)
SAR-Modell: externe Anforderungen
resultieren aus den Bedürfnissen, Zielen und Wertvorstellungen des Individuum (körperlichen Grundbedürfnisse, z. B. nach Nahrung, Schlaf, Sexualität, Bewegung; Bedürfnisse nach Erkundung der Umwelt und des Selbst; Selbstverwirklichung; Orientierung und Sicherheit; Bindung und Achtung)
SAR-Modell: interne Anforderungen
Körperlich, (Selbst-/Umwelt-) Erkundung, Selbstverwirklichung, Orientierung/Sicherheit, Bindung/Achtung
SAR-Modell: Bedürfnisse (interne Anforderungen)
aus Umwelt/Lebensbereichen, auf die sich Bedürfnisse richten (z. B. liebevolle und vertrauensvolle Beziehungen in Partnerschaft, Familie und Freundeskreis, sinnvolle und herausfordernde Aufgaben in Arbeit und Ausbildung)
SAR-Modell: externe Ressourcen
zur Verfügung stehenden Handlungsmöglichkeiten und EIGENSCHAFTEN (z. B. Fähigkeiten und Kompetenzen, Selbstwirksamkeitserwartungen, Persönlichkeitseigenschaften) sowie KÖRPERLICHe Voraussetzungen (körperliche Fitness, allgemeiner Gesundheitszustand)
SAR-Modell: interne Ressourcen
Resultat aus Anforderungs-Ressourcen-Gleichgewicht
SAR-Modell: guter Gesundheitszustand
Folge unangemessener Anforderungen und/oder fehlender Ressourcen
SAR-Modell: Gesundheitsbeeinträchtigungen
externe / interne Anforderungen & Ressourcen
SAR-Modell: Gesundheitsförderung (Ansätze)
Anpassung an Voraussetzungen und individuellen Besonderheiten einer Person (Gestaltungsfreiräume und Kontrollmöglichkeiten des Arbeitsplatzes, soziale und ökologische Umweltbedingungen)
SAR-Modell: Ansatz externe Anforderungen (Gesundheitsförderung)
Vermeidung von psychischer Unter- und Überforderung in verschiedensten Lebensbereichen (Arbeit, Familie, Ausbildung, Freizeit), Akzeptanz und Einhaltung von eigenen Grenzen; Vermeidung von physischer Unter- und Überforderung (z.B. Fehl-/Mangelernährung, Bewegungsmangel); Achtung auf Bedürfnisbefriedigung und subjektives Wohlbefinden (z.B. Genuss-/Entspannungsübungen, Erholung)
SAR-Modell: Ansatz interne Anforderungen (Gesundheitsförderung)
Aufbau & Bereitstellung: sauberen Umwelt, funktionierende gesellschaftliche Bedingungen (Bildungssystem, Gesundheitssystem, politisches System, kulturelles Wertesystem), zufriedenstellende Wohnbedingungen, Aufbau/Pflege/ Nutzung sozialer Unterstützungssysteme (z. B. Partnerschaften, Freundschaften, Partnerschafts- und Familienberatung), Bereitstellung eines ausgewogenen Nahrungsangebots etwa in Kantinen, Schaffung von Arbeitsplätzen, Bereitstellung von Gesundheitsaufklärung und -trainings in Elternhäusern, Schulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Beratungsstellen, Arztpraxen und/oder Rehabilitationskliniken
SAR-Modell: Ansatz externe Ressourcen (Gesundheitsförderung)
Stärkung & Vergrößerung: Verbesserung der körperlichen Fitness (z. B. durch regelmäßiges und richtig dosiertes Sporttreiben), Verbesserung der psychischen Gesundheit (z. B. durch Psychotherapie), Verbesserung der Kommunikations- und Konfliktlösekompetenzen (z. B. durch ein Training zum Verzicht auf Gewalt als Mittel der Konfliktlösung), Verbesserung der Stressbewältigungskompetenzen (z. B. durch Stressbewältigungstrainings) und Verbesserung des eigenen schulischen, beruflichen oder gesundheitsbezogenen Wissens beziehungsweise von Gesundheitskompetenzen durch Fortbildung, Training oder Schulung
SAR-Modell: Ansatz interne Ressourcen (Gesundheitsförderung)
Das Gesunde - Städte - Projekt (Healthy Cities)
Bsp. Globale gesundheitsfördernde Maßnahmen
weltweit (ca. 100 Städte in 30 europäischen Ländern)
Healthy Cities: Ort
1986 (Ottawa-Charta)
Healthy Cities: Beginn
Verankerung der Bevölkerungsgesundheit in Städten und Gemeinden in Politik; Aufbau einer Lobby für öffentliche Gesundheit zur Verbesserung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens der Menschen
Healthy Cities: Ziele
Einbezug aller Ebenen (vgl. Mehrebenenansatz)
Healthy Cities: Ansatz
11 Indikatoren
Healthy Cities: gesunde Stadt
Umwelt (auch bezogen auf die Wohnumgebung)
Healthy-City-Indikator: saubere, sichere und qualitativ hochwertig physische…
Ökosystem
Healthy-City-Indikator: aktuell und in Zukunft stabiles und nachhaltiges...
Gemeinde
Healthy-City-Indikator: starke, unterstützende und nicht-ausbeutende...
denjenigen Entscheidungen, die ihr Leben, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden betreffen
Healthy-City-Indikator: hohes Maß an Partizipation und Kontrolle der Öffentlichkeit bei...
Grundbedürfnissen (nach Ernährung, Wasser, Schutz, Einkommen, Sicherheit) für alle Menschen einer Stadt
Healthy-City-Indikator: Befriedigung von...
vielfältigen Erfahrungen, Ressourcen und Möglichkeiten zu Kontakt
Healthy-City-Indikator: Zugang zu...
wirtschaftliche Situation in der Stadt
Healthy-City-Indikator: gesunde, breit gefächerte und innovative...
historischen, kulturellen und biologischen Wurzeln der Bewohnerinnen und Bewohner einer Stadt
Healthy-City-Indikator: Ermutigung zur Besinnung und Nutzung der...
unterstützt oder zumindest mit ihnen vereinbar ist
Healthy-City-Indikator: Gestaltung, die die bereits genannten Merkmale...
Gesundheitsversorgung
Healthy-City-Indikator: für alle zugängliche optimale...
geringes Vorkommen von Krankheit
Healthy-City-Indikator: hohes Ausmaß an Gesundheit und ein...