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e-/ m-health


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90,3% der Deutschen ab 14 Jahren nutzen das Internet, davon 77% täglich (2018)
Internetnutzung (ARD-ZDF-Onlinestudie)
46% (Telefonbefragung 2017)
Internetnutzung bei Gesundheitsfragen
keine einheitl. Verwendung, Verwechslung bzw. nicht trennscharf; m-health als Untergruppe (WHO)
e- (electronic-) vs. m- (mobile-) health
„the use of information and communication technologies for health“
e-health (WHO) =
vielfältig (Diagnostik, Therapie, Dokumentation, Rehabilitation, Pflege, Monitoring, Prävention)
e-health: Ansatzpunkte
„medical and public health practice supported by mobile devices, such as mobile phones, patient monitoring devices, personal digital assistants (PDAs), and other wireless devices“
m-health (WHO, 2011) =
umfasst Nutzung von IKTs und somit alle e- und m-health-Angebote im Gesundheitswesen
Digitalisierung im Gesundheitswesen
Verbindung von Telekommunikation und Informatik im Gesundheitswesen, beinhaltet TELEMEDIZIN + -FORSCHUNG
Gesundheitstelematik
Erbringung von medizinischen Leistungen mittels Gesundheitstelematik
Telemedizin =
medizinische Forschung mittels Gesundheitstelematik
Teleforschung =
Ambient Assisted Living
AAL =
Unterstützung des eigenständigen häuslichen Lebens durch technische Assistenz (z.B. Sensoren, Kommunikationshilfen)
Ambient Assisted Living =
Einzelanwendungen ohne direkten Gesundheitsbezug (z.B. Türsensorik)
lokale Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs)
papierlose Erstellung/Ablage von Rezepten/Verordnungen
e-Rezept =
z.B. elektronische Ablage eine Entlassungsbriefs
e-Arztbrief =
IKTs, die dazu dienen, ohne physischen Kontakt eine Diagnose zu stellen (z.B. Videokonferenzen, real-Time-/near-Time-Übertragung von Vitalparametern wie Körpertemperatur)
Telediagnostik =
Anwendungen zur Behandlung
Teletherapie =
räumlich getrennte Einholung einer fachärztlichen Meinung (z.B. Videokonferenz zur Beratung über die Diagnose oder Therapie bei einem Patienten mit einer seltenen Erkrankung)
Telekonsil =
Überbegriff für digitale Erstellung/Archivierung von Dokumentationen
Teledokumentation =
IKTs zur Unterstützung der Rehabilitation (z.B. Präsentation von Übungen zur Wiedererlangung von Beweglichkeit nach einem Bandscheibenvorfall mittels elektronischer Medien)
Telerehabilitation =
Anwendungen übernehmen pflegerische Tätigkeiten, (z.B. Beratung zur Pflege von demenzkranken Angehörigen in Form von virtueller Supervision)
Telepflege =
z.B. Überwachung von Vitalfunktionen wie Puls, Management von (chronischen) Krankheitsbildern/-verläufen im Rahmen von Disease-Management-Programmen
Telemonitoring =
soll durch einen Kommunikationskanal zwischen Leistungserbringern, Kostenträgern und Versicherten unabhängig von Zeit und Ort den Zugriff auf relevante Daten von Patientinnen und Patienten ermöglichen (seit 2014 in Dtl.)
elektronische Gesundheitskarte (eGk)
IKT-gestützte Aus- bzw. Fortbildung von Beschäftigten im Gesundheitsverhalten
Teleausbildung =
Bereitstellung elektronischer Präventionsangebote (z.B. zur Unterstützung körperlicher Aktivität; Internetplattformen zum Patientenaustausch) → nutzt häufig Telemonitoring (z.B. Schrittzähler)
ePrävention =
untersagt Ärzten und Psychotherapeuten ausschließliche Fernbehandlung (Kombination mit face-to-face ist zulässig)
Fernbehandlungsverbot
Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (seit 2016)
E-Health-Gesetz
• Interventionszielen, Zielgruppen und verwendeter Kommunikations-/ Technologie-formen • inhaltlicher Ausgestaltung und theoretischer Fundierung • Ausmaß medizinischer, psychologischer, therapeutischer Begleitung
E-Health-Arten: Differenzierung nach…
• zielabhängig (Verhaltensänderung zur Verbesserung der Gesundheit bzw. zum verbes-serten Umgang mit einer Krankheit) • edukative Anteile (Information) • Verhaltensanleitung (Hilfe bei Planung, Ausübung, Aufrechterhaltung von Verhalten) • Module frei wählbar oder festgelegt (Reihenfolge, Bearbeitungsdauer) • automatisiertes oder individuelles Feedback
E-Health: inhaltliche Ausgestaltung
wichtiges Qualitätskriterium; jedoch häufig unzureichend
E-Health-Angebote: theoretische/empirische Fundierung
keine, eCoaches (z.B. u25-Beratung), blended Intervention (Kombination mit face-to-face)
E-Health-Angebote: Begleitung
synchron (z.B. Chat) oder asynchron (z.B. verschlüsselte Nachrichten)
eCoaching
Kombination mit weiteren face-to-face-Angeboten (Diagnostik, Therapie, Prävention, Rehabilitation)
blended intervention =
e-Health-Angebot als alleine Intervention
stand-alone-intervention
gestufte Präventions- und Behandlungskonzepte (individuelle Anpassung nach Bedarf und Anforderung) → Angebote intensivieren (step-up-Prozess) vs. ausschleichen (step-down-Prozess)
stepped-care-Modelle
gleich (Veränderung des Verhaltens/Erlebens durch Verbesserung der Gesundheit und Verringerung gesundheitlicher Gefährdungen)
e-Health- vs. face-to-face-Intervention: Ziele
bislang keine systematische Ausarbeitung; keine datenbasierte Kenntnisse über besonders wirksame Interventionsformen bei best. Personen/Zielen
e-Health- vs. face-to-face-Intervention: Vor- und Nachteile
Orts- und Zeitflexibilität, geringe Kosten (→ mehr Personen erreichbar)
e-Health-Angebote: Vorteile
Informationsverlust an non-verbalen Signalen, gefährdete Datensicherheit
e-Health-Angebote: Risiken
= Softwareprogramme, die vor allem auf mobiler Hardware (wie Smartphones und Tablets) vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Bereich von Gesundheit und Krankheit ermögli-chen; sie können zur Stärkung der Gesundheit und des Wohlbefindens und zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden (Albrecht, 2016)
Gesundheits-Apps =
breit (z.B. Erinnerung, Assistenz bei Diabetesbehandlung)
Gesundheits-Apps: Einsatzspektrum
2012: mehr als 40.000
Gesundheits-Apps: Anzahl
kann Wirksamkeit verbessern; jedoch häufig mangelnd
Gesundheits-Apps: theoret. Fundierung
jung, hohe Bildung
Gesundheits-Apps: Personenvariablen (Nutzung)
Nutzungsfreundlichkeit, Effektivität, Effizienz, Zufriedenheit
Gesundheits-Apps: Eigenschaften (Nutzung)
• kostenlos • einfache Bedienung • leicht erlernbarer Gebrauch • visuelle und auditive Schlüsselreize • Belohnungen • App-Präferenz für: Coaching, Motivation, individuelles Feedback, Möglichkeit zum Wettbewerb (→ Vernetzung mit sozialen Netzwerken)
Benutzerfreundliche Apps (Gowin, Cheney, Gwin & Wann, 2015)
Theorie beschreibt Zusammenhänge zwischen der Verhaltensabsicht zur Technologienutzung und nachfolgend das tatsächliche Nutzungsverhalten
Unified Theory of Acceptance and Use of Technology (UTAUT)
Leistungs-, Aufwandserwartung, sozialer Einfluss, erleichternde Bedingungen
UTAUT: Determinanten
Erwartung von Unterstützung zur Erreichung einer Leistung oder eines Verhaltensziels durch die Nutzung einer Technologie
Leistungserwartung (UTAUT)
Erwartung von Einfachheit bzw. Angemessenheit des Nutzungsaufwandes einer Technologie
Aufwandserwartung (UTAUT)
Beachtung der Meinung anderer über die Technologienutzung
Sozialer Einfluss (UTAUT)
Annahme der Gegebenheit von organisatorischer und 
technischer Infrastruktur zur Unterstützung des Nutzens der Technologie
Erleichternde Bedingungen (UTAUT)
• Geschlecht • Alter • Erfahrung • Freiwilligkeit der Nutzung
UTAUT: Moderatoren
Erweiterung; Theorie der Verbrauchernutzung
UTAUT-2 (2012)
hedonistische Motivation (Freude an Technologienutzung), Kosten-Nutzen-Verhältnis, Gewohnheiten
UTAUT-2: weitere Determinanten