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Intervention Mapping (IM) – Grundlagen


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Protokoll zur Planung, Umsetzung und Evaluation von Gesundheitsförderungsprogrammen
Intervention Mapping =
Gesundheit als Ergebnis von Verhalten (Verhaltensdeterminanten beeinflussen!)
Internvention Mapping: Annahme
d.h. Anwendung verschiedener Theorien zur Lösung eines Gesundheitsproblems und Einbezug aktueller Forschungsergebnisse (+ ggf. eigene Forschung bei Forschungslücken)
Intervention Mapping: theorie- und evidenzbasierte Arbeit
d.h. Individuen leben in einem System mit verschiedenen Ebenen → Gesundheit als Ergebnis von Interaktionen und Beziehungen zwischen den verschiedenen Ebenen → Gesundheitsprogramme müssen sich nicht nur an das Verhalten des Individuums, sondern auch auf das Verhalten von Akteuren auf den jeweiligen Ebenen (engl.: environmental agents) richten
Intervention Mapping: Ökolog. Perspektive
Zielgruppe und Akteure bei allen Schritten (Planung, Entwicklung, Implementierung, Evaluation) → gewährleistet, dass sich Programm wichtigen Anliegen widmet, Einbringung breiten Wissens/Fertigkeiten/Expertise, Verbesserung der externen Validität, Annahme und pos. Bewertung des Programms durch Akteure
Intervention Mapping: Partizipationsmöglichkeiten
Bedarfsanalyse, Programmziele, Methoden & Anwendung, Programmentwicklung, Programmumsetzung, Evaluationsplan
Intervention Mapping: Inhalte (6 Schritte)
bauen aufeinander auf, in Praxis jedoch keine lineare Anwendung → wichtig: keinen Schritt vernachlässigen!
Intervention Mapping: 6 Schritte
"Was ist das Problem?", "Warum ist es ein Problem?", "Was verursacht das Problem?", "Für wen ist es ein Problem?"
Bedarfsanalyse (Intervention Mapping, Schritt 1)
"Wer muss was tun und warum sollte derjenige das tun?"
Erstellung von Programmzielen (Intervention Mapping, Schritt 2)
Auswahl theoriebasierter Methoden und praktischer Anwendungen zur Veränderung der Determinanten
Theoriebasierte Methoden und praktische Anwendung (Intervention Mapping, Schritt 3)
• besondere Berücksichtigung von Zielgruppe und Kontext der Intervention • Entwurf und Erprobung von Materialien
Programmentwicklung (Intervention Mapping, Schritt 4)
Zuständige Personen (Annahme, Umsetzung)? Wie überzeugen?
Annahme und Umsetzung des Programms (Intervention Mapping, Schritt 5)
Interventionseffekte, Prozess, Effektivität?; laufende Anpassung/Reevaluation der Intervention
Evaluationsplan (Intervention Mapping, Schritt 6)
1) PLANUNGSFRAGEN stellen 2) "BRAINSTORMING" von vorläufigen Antworten auf die Planungsfragen 3) Die Literatur nach Belegen durchsuchen und die Güte der BELEGE bewerten 4) Die Literatur nach THEORIEN durchsuchen, diese bewerten und auf das Problem anwenden 5) Forschung DURCHFÜHREN, um Antworten auf unbeantwortete Fragen zu finden 6) Eine Liste von ANTWORTEN auf die Planungsfragen zusammenstellen
Intervention Mapping: Schlüsselprozesse (bei allen Schritten)
problemgerichtete vs. konstruktgerichtete Herangehensweise
Theoriensuche (Intervention Mapping)
Durchsuchung der Literatur thematisch nach relevanten Theorien
problemgerichtete Herangehensweise (Theoriesuche)
Formulierung relevanter Konzepte, die während des Brainstormings genannt wurden, als theoretische Konstrukte → Diese theoretischen Konstrukte werden dann tiefreichender recherchiert
konstruktgerichtete Herangehensweise