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Klinische Chemie № 1


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Klinische Chemie
1.org Chemie 2.anorg. Chemie 3.physk. Chemie
Diagnose
1.Anamnese, 2.Untersuchung, 3.Laborbefund
Präanalytik
Vor Laboranalyse
Analytik
Laboranalyse
Postanalytik
Nach Laboranalyse
Gerinnungshemmer
AKM = Antikoagulanzmittel
Vollblut
frisches entnommenes Blut
Serum
vebrauchte Gerinnungsfaktoren (ohne Fibrinogen)
Plasma
enthält Gerinnungsfaktoren (Fibrinogen)
Heparin
(HP) nat. Gerinnungshemmer (Polysaccharid)
Antithrombin
(AT) nat. Gerinnungshemmer (Protein)
EDTA
Gerinnungshemmer, bindet Ca irreversibel
Citrat
Gerinnungshemmer, bindet Ca reversibel
Serum Röhrchen
(SE) meiste Kl. Chemie Untersuchungen
Serum-Gel Röhrchen
SE Röhrchen mit Trennmaterial, Gel Polystyrolkugeln
Citrat Röhrchen
1 Teil Citrat, 9 Teile Blut
BSG Röhrchen
1 Teil Citrat, 4 Teile Blut
Natriumfluorid
(NaF) Gerinnungshemmer, unterbindet Glykolyse
GlucoExact Röhrchen
Fluorid-Citrat-Gemisch
Aminosäuren Funktion
Bausteine → Peptide,Proteine, Vorstufe Glukoneogenese
Aminosäuren ionisierbare Gruppen
wenigstens zwei, eine Aminogruppe, eine Carboxygruppe
Ionisierbare Gruppen
Können Protonen aufnehmen und abgeben
Plasmaproteine Anzahl
>100
Proteine Bestandteile
Makromoleküle aus Aminosäureketten und Peptidbindung
Proteinfunktionen
Infektabwehr, Transport, Aufrechterhaltung d. onkotischen Drucks
Essentielle proteinogene AS
Leucin, Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin,
60-80 g/l
Referenzbereich Protein im Serum
Hypoproteinämie
Erniedrigung Gesamtproteinkonzentration im Blut <60 g/l
Hypoproteinämie Ursachen
Prot.-Mangel-ern, Lebersynthesestörung, Prot.verlust Niere
Hypoproteinämie Folgeuntersuchung
SPE, Markerproteine Urin, TP im Urin, Leberparameter
Pseudohypoproteinämie
Überwässerung durch Infusion/ Schwangerschaft
Hyperproteinämie
Erhöhung Gesamtproteinkonzentration im Blut >80 g/l
Hyperproteinämie Ursachen (selten)
Dysproteinämie: Globuline ↑ Augleich: Albumine ↓ TP oft im Referenzbereich
Hyperproteinämie Folgeuntersuchung
SPE, Leberparameter, Entzündungsparameter
Dysproteinämie
quantitatives Missverhältnis zwischen den Plasmaproteinen
TP Konzentration bis 140 g/l
bei ausgeprägter Gammopathie
400g
Plasma-Proteinherstellung im Körper pro Tag
250g
Proteine im Blutplasma
150g
Proteine außerhalb der Gefäßsystems
Proteinsortierung
Vorgang, Transport der Proteine an Ihr Ziel
Glycin
Einfachste Aminosäure: C2H5NO2
Leber
Hauptsyntheseort Proteine
Proteinbiosynthese fördernd
Wachstumshormone, Insulin, Schildrüsenhormone
Proteinbiosynthese hemmend
Glukagon und Mangel/Fehlernährung
Oligopeptid
3-10 Aminosäuren
Polypeptid
11-100 Aminosäuren
Protein
mehr als 100 Aminosäuren
Magensaft
Bildung 2-3 l/d - pH 0,8 - 1,3
Nephron
funktionelle Einheit der Niere
Nephron Bestandteile
Glomerulus, Bowmankapsel, Tubulussystem, Sammelrohr
Glomerulus
Kapillarnetz
Niere Aufgaben
Blutfiltration, Regulation Elektrolyte-/Wasser-/Säure-Base-haushalt, Erythropoetin-Synthese
< 150 mg/d
Tagesausscheidung Protein im Urin
1 Woche
Protein Probenstabilität Raumtemperatur
1 Monat
Protein Probenstabilität Kühlschrank bei 4°C
Immunglobuline Synthese
in den B-Lymphozyten im Knochenmark
Immunglobulinerhöhung
infolge von chronischen Entzündungen
Entzündungsparameter
CrP, BSG
Leberparameter
Bilirubin, ALAT, ASAT, gamma-GT,
CrP
C-Reaktives Protein
BSG
Blutsenkungsgeschwindigkeit
Mit der SPE können
pathologische Zusammensetzungen der Proteine diagnostiziert werden
Verdachtsdiagnosen Proteinbestimmung
Nieren/Leber-erkrankung, Knochenschmerzen, Infektanfälligkeit
Proteinbestimmung Indikationen
Exsikkose, Schockzustände, Verbrennung
Störfaktoren/Einflussgrößen Proteinbestimmung
Lipämie, Hämolyse, Ikterische Proben, Dauer der Venenstauung
Protein-Untersuchungsmaterial
Serum/Plasma, Urin/Liquor/Punktionsflüssigkeit
Albuminverminderung Ursachen
Albuminsynthesestörung, Mangelernährung, Verlust über Niere/Verbrennung
BIURET-Reaktion
Quantitative Bestimmungsmethode Protein-Konzentration Serum
Nephelometrie
Bestimmung → TP im Urin/Liquor
Proteinurie
>150 mg/d
Glomeruläres Filtersystem
besitzt ladungssensitive Durchlässigkeit und bestimmte Porengröße
Durchtritt Proteine Filtersystem
bestimmt durch Ladung und Porengröße
Anionische Ladung Filtersystem ↓
vermehrte Ausscheidung (-) geladener Proteine wie Albumin
renal
die Niere betreffend
Prärenale Proteinurie
Kleine Proteine durch Krankheitsprozesse wie Fieber, Krämpfe, Stress
Überlaufproteinurie
Rückresorptionskapazität überschritten → Ausscheidung im Endharn
Renale Proteinurie
mittel bis große Proteine durch Schädigung des Glomerulum & Tubulussystem
Postrenale Proteinurie
Alle Proteingrößen durch Harnwegsinfekt, Steinleiden, Nieren- Blasen Prostatatumor
Markerproteine Urin
α1- Mikro α2-Makroglobuline, Apolipoprotein, Albumin, Transferrin, IgG
Albuminurie
reflektiert eine systematische Durchlässigkeit des Glomerulums
Markerproteine Albumin, Transferrin, IgG
Bei Verdacht auf glomeruläre Schädigung z.B. Diabetis mellitus, Bluthochdruck
Markerprotein Albumin
Erste/kleinste Protein welches bei Einschränkung d. Filterfunktion im Urin nachweisbar ist
Markerprotein Transferrin
bei kleinen Schäden des Glomerulum im Urin nachweisbar
Markerprotein IgG
größte Protein, ist bei großen Schäden (Schädigung glomeruläre Filtration)im Urin nachweisbar
Markerprotein α1-Mikroglobulin (sehr klein)
tubuläre Schädigung, z.B. toxische Einwirkung (Pharmaka), wird fast kompl. rückresorbiert
Markerprotein α2-Makroglobulin
Marker einer postrenalen Proteinurie