Level 12 Level 14
Level 13

Klinische Chemie № 2


74 words 0 ignored

Ready to learn       Ready to review

Ignore words

Check the boxes below to ignore/unignore words, then click save at the bottom. Ignored words will never appear in any learning session.

All None

Ignore?
Edukt
bezeichnet einen Ausgangsstoff
Produkt
bezeichnet bei einer chemischen Reaktion, einen entstehenden Stoff
Sauerstoff O2
Dient dem Körper zur Energiegewinnung
Kohlenstoffdioxid CO2
Endprodukt des Stoffwechsels
CO₂ Lunge
24000 mmol/d
H⁺ Niere
60-80 mmol/d
CO₂ und H⁺
müssen ausgeschieden werden, sonst Veränderung des pH-Werts
Lunge und Niere
Steuerorgane Säure-Base Haushalt
pH-Wert Puffersystem Blut
Abhängig vom Säure/Base Verhältnis
Säuren als Stoffwechselendprodukte
Milchsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäure, Saure Ketonkörper
Saure/basische Stoffwechselendprodukte
müssen ständig abegbaut werden, sonst Veränderung pH-Blut
überschüssige Protonen
50% werden im proximalen Tubulus sezerniert
Bicarbonat
90% werden im proximalen Tubulus rückresorbiert
A-Zwischenzellen im Sammelrohr
sezernieren Protonen und resorbieren Bicarbonat
B-Zwischenzellen im Sammelrohr
sezernieren Bicarbonat und resorbieren Protonen
Konstanthaltung pH-Wert
Neben Ausscheidung über Niere/Lunge, Puffereigenschaft Blut
Verschiebung pH-Wert
Störung des gesamten Stoffwechsels
Der pH-Wert
ist der negative dekadische logarithmus der H+ Ionen Konzentration
7
pH-Wert Wasser
4-6
pH-Wert Haut
5
pH-Wert Urin
2
pH-Wert Magen
Kohlensäure
H₂CO₃
Hydrogencarbonat/Bicarbonat
HCO3⁻
H+
Proton
Gleichgewichtskonstante K
A− x H3O / HA x H2O = K
Oxonium/Hydroxonium
H3O+
HCL
Salzsäure
Massenwirkungsgesetz
Verhältnis zw. Edukt und Produkt einer Reaktion im chem. Gleichgewicht
Säuren
Stoffe die in wässriger Lösung H+ abgeben
Basen
Stoffe die in wässriger Lösung H+ aufnehmen
Puffer
Substanzkombinationen die pH-Wert trotz H+ & OH- Zufuhr konstant halten
Wichtigste Blut-Puffersysteme
Bicarbonat,Phosphat und Proteinat-Puffersystem
Bicarbonatpuffer
CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ ⇌ HCO₃⁻ +H⁺
Konzentration Blut-Puffersysteme
Bicabonat 50% NBP 50%
Anteil Pufferkapazität
Bicarbonat 75% NBP 25%
Isoelektrischer Punkt
pH-Wert bei Ampholyten, bei dem pos. und neg. Ladung gleich groß ist
Aminosäuren IEP
liegt im sauren Bereich
pH-Wert Puffer neutral
Gesamtladung null → keine Wanderung
pH-Wert Puffer sauer
pH-Wert < als IEP = Proteine denaturieren → Wanderung zur Kathode
pH-Wert Puffer alkalisch
pH-Wert > als IEP = AS geben H+ ab, Anion wandert zur Anode
Wanderung Proteine
Weite ist abhängig von Molekülgröße und Anzahl negative Überschussladung
pH-Wert des Puffers
8,6
Differenz pH-Puffer und IEP
ist ausschlaggebend für Wanderung Proteine und Geschwindigkeit
Albumin IEP
4,4 wandert am weitesten
ɣ-Globulin IEP
6,4 wandert am wenigsten weit
Wanderung Proteine Einfluss
Pufferlösung, Feldstärke, Stärke Kapillarfluss, Elektroendosmose
Kathodische Folienhälfte
beschleunigt Proteinwanderung
Anodische Folienhälfte
bremst Proteinwanderung
Serumproteinelektrophorese Indikation
V.a. Antikörpermangel/Dysproteinämie, Proteinurie, Verlaufskontrolle, Leber/Niere-Erkrankung
Wichtigste Aufgabe SPE
Erkennung von Gammopathien
Akute-Phase-Proteine
Proteine die bei Gewebsschädigung durch Immunreaktion entstehen und im Blut vermehrt auftreten
α1-Globulin APP
Saures α-1-Glykoprotein, α-1-Antitrypsin (macht 90% der α1 Fraktion aus)
α2-Globulin APP
Haptoglobin, Coeruloplasmin
β-Globulin APP
Fibrinogen, CRP, C3-Komplement
Anti-Akute-Phase-Proteine
zeigen sinkende Serumkonzentrationen bei akuten Entzündungen
AAPP
Präalbumin/Transthyretin, Albumin
α2-Globulin AAPP
Antithrombin-III
β-Globulin AAPP
Transferrin
Paraprotein
funktionslose Immunglobuline, oder deren einzelne Bestandteile
M-Gradient
pathologischer Peak vor oder innerhalb der Gamma-Fraktion
Monoklonale Gammopathie
exzessive Bildung Ig/Ig-Bruchstück durch Vermehrung eines B-Zell/Plasmazellklon
Monoklonale Gammopathie Ursachen
Verdacht auf Multiples Myelom oder Plasmozytom
Plasmazellleukämie
Übertritt der Myelomzellen in die Peripherie
Polyklonale Gammopathie
Vermehrung mehrerer Plasmazellklone
Polyklonale Gammopathie Ursachen
chr. Entzündung, Hepatitiden, Autoimmunerk.
akute Entzündung
Albumin↓ und α-1↑ α2-↑
Polykl. Gammop. ch Entzündung
ɣ-Globulin ↑
Polykl. Gammop. ch aktive Entzündung
Albumin ↓ und α-1↑ α2-↑ ɣ-Globulin ↑↑
Oligoklonale Gammopathie/Sägeblattform
Autoimmunerkrankung, Virusinfekt, Erkrankung des ZNS
Schulterschluß
β und ɣ-Globuline verschmelzen polyklonal ↑↑ z.B. bei Leberzirrhose/Infektionskrankheit
Nephrotisches Syndrom
Albumin stark erniedrigt↓↓, α1↑ erhöht und α2↑↑ stark erhöht
CVID
Albumin erhöht ↑, ɣ-Globulin stark vermindert ↓↓
Waschbäraugen
ɣ-Globuline stark erhöht mit ausgeprägtem M-Gradienten