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Histologie № 1


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Histologie
Lehre von Bildung und Struktur pflanzlicher und tierischer Gewebe in Bezug auf spezifische Funktionen
Zytologie
Lehre der Zelle, ihrem Aufbau und ihren Funktionen
Pathologie
Die Lehre der abnormalen und krankhaften Vorgängen, Zuständen im Körper und deren Ursachen
Morphologie
Lehre der Struktur und Aufbau der Organismen einschließl. d. Organen
Gewebe
Verbände, gleichartig differenzierten Zellen
Gewebearten
Binde(Fett), Stütz(Knorpel,Knochen),Muskel,Nerven und Epithelgewebe
Gewebe darf nicht
austrocknen und gequetscht sein
Gewebe muss
frisch und gereinigt sein
Organ
Gewebe & Zellen bilden Einheit mit bestimmt Funktion
physiologische Kochsalzlösung
Gegen trockenes Gewebe
Biopsie
Gewebeentnahme
Autopsie
Gewebeentnahme eines toten
Sektion
Sezieren eines Toten, zur Feststellung d. Todesursache
Obduktion
Öffnung eines Toten zu med. Zwecken
Knipsbiopsie
Gewebeentnahme in der Gynäkologie
Punktion
Gezielte Gewebeentnahme eines Bereichs z.B. Gewebestanze
Schnellschnitt
pathol. unfixiertes Operationsmaterial zur schnellen Befundmitteilung
Artefakt
nicht reproduzierb Bild, das vom Äquivalentbild abweicht. z.B. Falten, Risse im Schnitt
Äquivalentbild
reproduzierbares strukturcharackteristisches Bild. Durch Fixation entstehen nicht naturgetreue Veränderungen
Kryostat
1 - 20μm (-60°C Schnellschnitt)
Frigomat
20 - 25 μm Schnittdicke
Paraffinmikrotom Routinelabor
2-3 μm
Vibratom
5 - 20 μm Gelatineblock (Neurologie)
Ultradünnschnitt
50-70 nm Ultramikrotom
Semidünnschnitt
0,2 - 1μm Ultramikrotom
Paraffinmikrotom im Examen
5-7 μm
Paraffin Schmelztemperatur
60°C
Serienschnitt
plastisches Bild des Gewebes
SOP
standard operating procedure
Histotechnik
Verfahren der Gewebeaufbereitung für die mikroskopische Untersuchung.
Immersionsfixation
Einlegen des Gewebes in Fixationslösung
Perfusionsfixation
Organ über Gefäße mit Fixationslösung füllen
konventionelle Sehweite
Ohne Anstrengung des Auges, eine längere Beobachtung von Objekten nur in Entfernung von 25-30cm möglich
Lupe
Sammellinse 8-10 fache Vergrößerung
1. Vergrößerungsschritt Zwischenbild
Objektiv: seitenverkehrtes reellles Bild im Tubos
2. Vergrößerungsschritt Endbild
Okular: vergrößert wie Lupe, es entsteht virtuelles Endbild
Objektiv
Sammellinse, Beschriftung: Vfx und NA
Numerische Apertur
NA: Qualität des Objektivs, je > die Zahl > die Auflösung
Totale Vergrößerung
Beim 1000-fachen der NA
Okular
Sammellinse, Beschriftung: Vfx und Sehfeldzahl in mm
Mikroskop Aufgaben
vergrößern, das Auflösungsvermögen steigern
Objektfeld/Sehfeld
Sehfeldzahl mm/Vf.obj
Optimale Deckglasdicke
0,17 mm
Objektiv mit Strich
Die Deckglasdicke darf variieren
mechanische Tubuslänge
160 mm und 170 mm
Auflichtmikroskop
Fluoreszenzmikroskop, Lichtstrahlen kommen von oben
Kondensorblende offen
optimale Auflösung ↑ optimaler Kontrast ↓
Kondensorblende geschlossen
optimale Auflösung ↓ optimaler Kontrast ↑
Helligkeitsregelung
nur über den Dimmer
Mikroskopfuß
Leuchtfeldblende, vermeidet Streulicht
Blaufilter
korrigiert künstliches Licht, Farben im natürl. Zustand werden sichtbar
Mehrreihige Epithelien
Alle Zellen Kontakt zur Basalmembran, nicht alle zur apikalen Oberfl. → Atemswegsorgane
mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel
Untere Zellen Kontakt Basalmembran, obere Zellen Kontakt apikale Oberfl. → Mundhöhle/Speiseröhre
mehrschichtig verhorntes Plattenepithel
Stratum Corneum (Hornschicht) ohne Zellkern
Leistenhaut
Handfläche und Fußsohle
Felderhaut
Haut am ganzen restlichen Körper
Stratum Lucidum
Zwischen Corneum und Granulosum, Nur Leistenhaut, eosinphil
Übergangsepithel (Urothel)
Besitzt Deckzellen (oft zweikernig) mit Crusta im Zytoplasma
Mesenchym
daraus werden Binde und Stützgewebe
Histogenese
Entstehung, Ausbildung von Gewebe
aus -blast
wird -zyt
Extrazelluläre Matrix
liegt im Interzellularraum
Kinozilien
bewegliche, feine, haarförmige Zellfortsätze 10-100 μm
Kinozilien Vorkommen
Epithel Atemwege, Eileiter, über Basalkörper/Wurzelfüßchen im Zytoplasma verankert
Kinozilien Aufgabe
Zilienschlag, bewegen Flüssigkeit und Schleim
Flimmerzellen
Zellen mit vielen Kinozilien
Mikrovilli
fingerförmige Ausstülpungen der Zelllmembran 1 μm
Mikrovilli Vorkommen
Darmepithel
Mikrovilli Aufgabe
Oberflächenvergrößerung für Resorption/Stoffaufnahme
Bürstensaum
dicht stehende Mikrovillii
Glykokalix
Polysaccharid an Oberfläche von Mikrovilli
Glykokalix Aufgabe
Selektive Eigenschaft der Resorption
Mikrovilli Stabilisation
durch innere Bündeln von Aktinfilamenten
Stereozilien
lang, z.T. verzweigt, z.T. zu Schöpfen verklebt
Stereozilien Vorkommen
Innenohr, selten Nebenhodengang
Stereozilien Aufgaben
Sekretions und Transportprozesse
Stereozilien im Innenohr
sitzen auf Sinneszellen, Bewegung in elektr. Signal umgewandelt → an Gehirn gesendet