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Histologie № 2


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Einschichtiges Plattenepithel Vorkommen
Auskleidung Lungenbläschen, Blutgefäßen
Einschichtig hochprismatische Epithel Vorkommen
Dünndarm, Gallenblase, Eileiter
Einschichtig isoprismatisches Epithel Vorkommen
Drüsen
Mehrreihig hochprismatisches Epithel Vorkommen
In allen Atemwegsorganen
mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel Vorkommen
Mundhöhle, Speißeröhre, Vagina, Analkanal, Hornhaut, männliche Harnröhre
Mehrschichtig verhorntes Plattenepithel Vorkommen
Epidermis
Übergangsepithel/Urothel Vorkommen
ableitenden Harnwege → (Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase, oberer Teil der Harnröhre)
parazellulär
an der Zelle vorbei
Haftverbindungen
Desmosomen / Macula adhaerens
Haftverbindungen Aufgabe
halten die Zellen mechanisch zusammen
Haftverbindungen Bestandteile
Haftplatten aus Aktinfilamente oder intermediären Filamenten
Haftverbindungen Vorkommen
in fast allen Zellen, vor allem Herzmuskel / Hautepithel
Verschlusskontakte
Zonula occludens / Tight junction
Verschlusskontakte Aufgabe
kontrollieren parazellulären Transport von Molekülen über das Epithel durch Diffusionsbarriere
Verschlusskontakte Bestandteile
Transmembranproteine
Verschlusskontakte Vorkommen
in Epithelien
Kommunikationskontakte
Nexus / Gab junction
Kommunikationskontakte Aufgabe
Kommunikation / Signalaustausch über Ionen
Kommunikationskontakte Bestandteile
Konnexone aus Connexine Transmembranproteine
Kommunikationskontakte Vorkommen
häufigste Zellverbindung, fehlen in Skelettmuskelzellen
Kollagen
Struktur Protein, häufigstes Protein 25-30%
Kollagene Fasern Vorkommen
straffes BDGW, Knochen, Knorpel, Organkapsel
Elastin
Polymeres Faser-Strukturprotein
Elastische Fasern Vorkommen
Gebärmutter, Organkapsel, Blutgefäße, Stroma
Elastische Fasern Dehnbarkeit
Um das 2,5 fache ihres Ruhezustandes
Elastische Fasern Eigenschaften
unlöslich, Säure und Base resistent
Grundsubstanz Bestandteile
Proteoglykane + Glykoproteine
Grundsubstanz Aufgaben
bestimmt mech. Eigenschaft von Binde/Stützgewebe
Retikulin
besteht aus Kollagen Typ-3 und Glykosaminoglykane
Retikuläre Fasern Vorkommen
retikuläres Bindegewebe, Basalmembran, lymphatische Organe
Argyrophilie
Silberliebend
Argyrophile Fasern
Retikulinfasern, Korff-Fasern
Versilberung-Färbung-Ummantelung
Anfärbbarkeit von Gewebebestandteilen durch eine ammoniakalische Silbernitrat-Lösung
Fibroblast Differenzierungswege
Adipozyt, Chondrozyt, glatte Muskelzelle, Osteoblast/zyt
Lockeres Bindegewebe
faserarm
Lockeres Bindegewebe Aufgabe
dient als Verschiebeschicht, Wasserspeicher, Abwehraufgaben
Lockeres Bindegewebe Bestandteile
viel Grundsubstanz, locker verteilte kollagene Fasern, wenig elastische/retikuläre Fasern
Lockeres Bindegewebe Vorkommen
füllt Lücken zw. Muskeln, umhüllt Blut/Nerven/Lymphgefäße, bildet Organstroma
Lockeres Bindegewebe enthält
Fibroblasten und Fibrozyten
Straffes Bindegewebe Bestandteile
Viele kollagene Fasern, geringer Zellanteil→ wenig Grundsubstanz
Straffes Bindegewebe Vorkommen
Orte mit hoher mech. Beanspruchung → Organkapseln, Sklera, Dura mater
Straffes Bindegewebe geflechtartig
3D Netz Kollagenfaserbündel → Organkapsel, Harte Hirnhaut, Knochen/Knorpelhaut
Straffes Bindegewebe parallelfaserig
parallele kollagene Fasern, → Sehnen/Bänder
Retikuläres Bindegewebe
Retikulumzellen/retik. Fasern → Knochenmark,Milz+Lymphknoten
Gallertiges Bindegewebe Bestandteile
Grundsubstanz → Hyaluronsäure, Proteoglykane, Glykoproteine & gewellte Kollagene Fasern
Gallertiges Bindegewebe
viel gallertart. Grundsubstanz, wenig Fasern→ Nabelschnur
Fettgewebe Allgemein
Fettzellen/Adipozyten → Oft Läppchengliederung
Fettgewebe Aufgaben
Organpolster, Energiespeicher, Kälteschutz
Plurivacuoläres Fettgewebe (braun)
Bei Neugeborenen → Wärmebildung, unterschiedliche Fetttropfen → viele Vakuolen
Braunes Fettgewebe Farbentstehung
braune cytochrome in den Fettzellen
Univacuoläres Fettgewebe (weiß)
Bei Erwachsenen → Bau/Speicherfett, randständiger Kern, einziger Fetttropfen → eine Vakuole
Progressive Färbung
Schnitt bleibt so lange in Farblösung bis optimale Farbintensität erreicht ist
Regressive Färbung
Schnitt wird in Farblösung überfärbt, dann Farbüberschuss mit geeigneten Differenzier-Flüssigkeit herausgelöst
Succedanfärbung
Mehrere Farbstoffe werden nacheinander angeboten
Simultanfärbung
Farblösung enthält mehrere Farbstoffe
Direkte Färbung
Schnitt wird mit Farblösung gefärbt, die keinen Zusatz wie Beize enthält
Indirekte Färbung
Färbung wird erst nach einer Vorbehandlung wie Beize möglich
Einzeitig indirekte Färbung
Beize und Farbstoff werden gleichzeitig angeboten
Zweizeitig indirekte Färbung
Beize und Farbstoff werden getrennt angeboten
Regeneration
aufbauender Vorg.: physiol. Erneuerung verloreng. Zellen
Hypertrophie
aufbauender Vorg.: Größenzunahme Gewebe/Organ → Zellvergrößerung
Hyperplasie
aufbauender Vorg.: Größenzunahme Gewebe/Organ → Vermehrung spezf. Zellen
Degeneration
abbauender Vorg.: pathologische Rückbildung von Zellen, Funktionseinbußen
Atrophie
abbauender Vorg.: Organ und Zellverkleinerung
Hypoplasie
abbauender Vorg.: genet. bedingte Unterentwicklung → Gewebe/Organ, gesenkte Zellzahl
Aplasie
abbauender Vorg.: Ausbleiben Entwicklung eines Körperteils aus embryonalen Organanlage
Inklination
Winkel zwischen Messerachse und Blockoberfläche
Inklination β=10-15°
optimale Messerstellung
Freiwinkel ɣ=0-5°
Winkel zwsichen Messer-Unterseite und Blockoberfläche
Deklination δ=120°
Winkel zwsichen Messerscheide und Schnittrichtung
Plankonkav stark/schwach hohl Messer
A/B Messer → Geeignet für empfindliche Einbettmaterialien
Biplan Messer
C Messer → Routine Messer für Paraffin/Kryostat-blöcke
Biplan Messer mit Facettenschliff
D Messer → Paraffinblöcke, vor allem hartes Gewebe wie Knorpel