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Klinische Chemie № 1


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Azotämie
erhöhter Gehalt an harnpflichtigen Substanzen im Blut
Purine
N-haltige heterozyklische Verbindungen der Nukleinsäuren
Harnsäure als Endprodukt
des Purinstoffwechsel
aus ATP und GTP
wird über Xanthin und Hypoxanthin die Harnsäure
Adenin Abbau
ATP → Adenosin → Inosin → Hypoxanthin → Xanthin → Harnsäure
Guanin Abbau
GTP → Guanosin → Guanin → Xanthin → Harnsäure
Harnsäuresynthese
erolgt in der Leber
Urat
ist das Salz der Harnsäure → liegt so zu 90% im Körper vor
Urat Ausscheidung
8-10% über Urin
Harnsäure Indikation
familliäre Gichtvorfälle, Schwangerschaftsgestose
Harnsäurekristalle
Bei Harnsäurekonzentration >6,4 mg/dl
Gicht
Kristallausfälle in Gelenkflüssigkeit → Folge: Arthritis
Kreatinin Stoffwecheselendprodukt des
Kreatin
Kreatin entsteht in
der Leber, Niere und Pankreas
Kreatin entsteht aus
Arginin, Glycin, Methionin
Kreatin zu 95%
im Skelettmuskel lokalisiert
Kreatinin Konzentration
linear von Muskelmasse abhängig
Kreatinin ist
wasserlöslich
Kreatinin wird
glomerulär filtriert und tubulär sezerniert zu 10-25%
Kreatinin wird nicht
reabsorbiert
Kreatinin muss
über Urin ausgeschieden werden, ist harnpflichtig
Kreatinin kann
in Form von Phosphat, Energie speichern und bei Bedarf abgeben
Muskelkreatin wird zu 1-2%
pro Tag in Kreatinin abgebaut
Kreatinin Konzentration
in Serum/Urin abhängig von Nierenfunktion/Muskelmasse
Kreatinin Indikation
akute/chr. Nieren oder Stoffw.-Erkrankung, Dialyse pflch. Patient
Kreatinin Indikation
Sepsis, path.- Harnbefund, Verlaufskontrolle bei Nierenerkranknung
Die Clearance ist
das Plasmavolumen, dass pro Zeiteinheit von einem Stoff durch die GF befreit wird
Kreatinin-Clearance
Maß für die exkretorische Nierenleistung
Kreatinin im Blut erhöht
erst wenn die GFR zu mehr als 50% eingeschränkt ist
Kreatininblinder Bereich
Trotz normaler Werte, kann Niereninsuffizienz nicht ausgeschlossen werden
Pseudokreatinine
Substanzen die im alkal. Milieu ebenfalls einen orangeroten Farbkomplex bilden
Pseudokreatinine eliminieren
Schnelle Chromogene werden innerhalb erster 20 Sekunden der kinetischen Methode eliminiert
Cystatin-C enthalten in
extrazellulären Körpersäften
Cystatin-C kann gebildet
werden von den meisten kernhaltigen Zellen
Cystatin-C wird
glomerulär filtriert, zu 99% prox. tubulär rückresorbiert
Cystatin-C Konzentration
abhängig von der GFR
Cystatin-C als Marker
wichtig in Kombination mit Kreatinin im Serum
Cystatin-C deckt
den Kreatininblindenbereich von 40- 80 ml/min ab
Cystatin-C Erhöhung
geht mit reduzierter GFR einher, dass für Niereninsuffizienz spricht
UREA/BUN
N-Anteil vom Harnstoff
BUN-Werte
niedriger als des Harnstoffs
Harnstoff ein Diamid
der Kohlensäure
Harnstoffsynthese
erolgt in der Leber
Harnstoff als Endprodukt
des Protein- Aminosäurestoffwechsels
Harnstoff Ausscheidung
90% über Niere & 10% über Schweiß/Darmsekreten
Protein Abbau
aus 3g Protein entstehen 1g Harnstoff
Harnstoff Ausscheidung abhängig von
Diurese, glomeruläre Nierenfunktion, Wasserhaushalt, ADH
Harnstoffsynthese abhängig von
Proteinzufuhr/Leberfunktion
Darmbakterien spalten HST
CH₄N₂O → Urease → 2NH₃ + CO₂
Harnstoff Indikation
Überwachung Nieren-/Leberfunktion