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Persönlichkeitsdimensionen /-struktur


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Definition Persönlichkeit nach Amelang et al. (2006)
"relativ breite und zeitlich stabile Dispositionen zu bestimmten Verhaltensweisen, die konsistent in verschiedenen Situationen auftreten"
Definition Persönlichkeit nach Johnson (1997)
Differentielle Sichtweise; das, was einen Menschen vom anderen unterscheidet
Asendorpf: Klassifikation von Persönlichkeitsbereichen
Physische Attraktivität, Fähigkeiten, Einstellungen, Temperament, Handlungsdispositionen, Selbstkonzept
Entstehung des Fünf-Faktorenmodells der Persönlichkeit
aus lexikalischem Ansatz/Sedimentationshypothese
Evolutionspsychologische Perspektive zur Persönlichkeit
Persönlichkeitseigenschaften haben sich entwickelt, um das Überleben und/oder erfolgreiche Fortpflanzung zu optimieren
Goldberg (1981): Fragen, die zur Einschätzung anderer beantwortet müssen werden
Ist x... 1. aktiv/passiv; 2. verträglich/unverträglich; 3. verlässlich; 4. verrückt/gesund; 5. klug/dumm
Hogan (1982): Persönlichkeitsmerkmale als Selbstdarstellung/Reputation
Selbstdarstellung als typ. menschliche Tendenz, notwendig um am sozialen Leben teilhaben zu können; Status und Popularität müssen erlangt werden
Dimensionen des interpersonellen Zirkumplex (Wiggins, 1988)
Agency (Macht, Stärke, Kompetenz); Communion (Wärme, Kooperationsbereitschaft)
Cattell (1965): Prädikative Validität
Persönlichkeitsmerkmale dienen als Prädiktoren für unbekannte Situationen, liefern Vorhersage
Gegenposition W. Mischels zu Cattell (1968)
Zweifel an Vorhersageleistung von Persönlichkeitsmerkmalen; Streit der -ismen
Kritikpunkte im Streit der -ismen
1. Konsistenzproblem: Kaum Hinweise für konsistentes Verhalten; 2. Validitätsproblem: nur Korrelationen zw. .2/.3 bei Vorhersagen
Lösung Konsistenzproblem
Personale Lösung (Selbstüberwachung), Situative Lösung (Starke/schwach Situationen)
Lösung Validitätsproblem
Methodische Lösung, Aggregation/Mittelung
Lösung Persönlichkeitskohärenz
Bildung intraindividueller Wenn-Dann-Situationen
Instrumente zur Erfassung der Big Five
NEO-FFI, NEO-PI-R, BFI, HEXACO-PI-R, HPI, SPI, 16-PF-R, MMPI-2
Schlussfolgerungen zu Persönlichkeitsmerkmalen
1. Persönlichkeitsmerkmale weisen prädikative Validität auf; 2. Spezifische prädizieren besser als globale; 3. Mischel: Stabilität in der Variabilität; 4. Personality Matters
Veränderbarkeit von Persönlichkeit ist abhängig von:
1. Persönlichkeitsdefinition; 2. berücksichtigten Ebenen/Merkmalen; 3. Erfassungsmethoden; 4. Datenauswertung
Ebene 1: Verhaltensgewohnheiten und Reaktionsmuster
Homo-/Heterotypische Kontinuität
Veränderung von Ebene 1
durch Verhaltenstherapie, abhängig von evolutionär genet. Verankerung, Begründbarkeit, Reichweite
Ebene 2: Middle Level Units of Personality
Pläne, Ziele, etc.; abhängig von Lebensbedingungen; Manifestation von basic tendencies
Veränderung Ebene 2
Veränderung über die Lebensspanne in Abhängigkeit von variierenden situativen und entwicklungsbezogenen Erfordernissen
Ebene 3: Basale Eigenschaftdimensionen
nicht-konditionale, kontext-unspezifische, lineare Vergleichsdimensionen (traits), Big Five
Veränderung Ebene 3
am meisten frühes Erwachsenenalter, möglich bis 70. Lebensjahr, meist in sozial erwünschte Richtung; Costa & McCrae (2008): Veränderung durch Medikamente/Psychotherapie möglich
Ebene 4: Life narrative/Lebensmythos
Herstellen eines eigenen Selbst durch Integration, Einheit, Kohärenz, Sinn; internalisierend und sich entwickelnd
Veränderung Ebene 4
Anwendung erst im frühen Erwachsenenalter/späte Adoleszenz; Psychotherapie kann beim Erkennen des Lebensmythos helfen