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Ängstlichkeit und Depression


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Definition Angst
Bereitschaft des autonomen Nervensystems zu reagieren, abhängig von unterschiedliche subjektiven Wahrnehmungen
Ebenen der Angst
subjektiv-kognitive (Besorgtheit vs. Aufgeregtheit vs. körp. Erregung); motorisch-verhaltensmäßige; biologische; expressive
Klassifikationen von Angst
Angst vor physischer Bedrohung; Angst infolge von Selbstwertbedrohung (soziale Angst, Leistungsangst)
positive Aspekte von Angst
stimulierende Wirkung, Persönlichkeitsentwicklung
Theorie der öffentlichen Selbstaufmerksamkeit (Buss, 1980)
Unbehagen in der Gegenwart anderer Menschen; 4 Arten: Verlegenheit, Scham, Publikumsangst, Schüchternheit
Arten des Selbst (Buss, 1980)
1. Sensorisches Selbst (Bewusstsein der Körpergrenzen); 2. kognitives Selbst (Fähigkeit zur Selbstbewertung, Verdecktheit eigener Gedanken); Private und öffentliche Aspekte des Selbst
Selbstdarstellungstheorie sozialer Angst (Schlenker & Leary, 1982)
soziale Angst entsteht, wenn die Person motiviert ist, den anderen einen bestimmten Eindruck zu vermitteln aber daran zweifelt, diesen hervorrufen zu können
Zwei Aspekte sozialer Angst
1. Negative Instrumentalitätserwartungen; 2. Wahrgenommene Diskrepanz zw. Publikumsreaktion und eigenem Standard
State-Trait-Angst-Inventar (STAI; Laux et al., 1981)
Erfassung von Angst als Zustand und Angst als Eigenschaft mit jeweils 20 Items; Gütekriterien alle gut
Zustandsangst
Anspannung, Nervosität, vorübergehender Zustand, der in seiner Intensität variiert
Angst als Eigenschaft
relativ stabile, interindividuelle Differenz in der Neigung, Situationen als bedrohlich zu bewerten
Mechanistischer Interaktionismus
Lineare und additive Beziehung zwischen Person und Situation
Problem des STAI
keine Differenzierung von Aufgeregtheit und Besorgnis; Angsterfassung durch angstnegative Items; hohe Korrelation mit Depressivität
Tripartite Model (Clark & Watson, 1991)
unspezifisch - negative Affektivität; angstspezifisch - autonome Übererregung; depressionsspezifisch - Anhedonie
State-Trait-Angst-Depressions-Iventar (STADI)
negative Affektivität kann Depression (Euthymie, Dysthymie) oder Angst (Besorgnis, Aufgeregtheit) sein. Extraktionsmethode: Hauptachsen-Faktorenanalyse; Rotationsmethode: Promax mit Kaiser-Normierung
Kognitive Triade für Depression nach Beck (1972)
negative Sicht des Selbst, der Welt, der Zukunft
Beck-Depressionsinventar (BDI)
Screeninginstrument für schwere depressive Symptomatik, Änderungsmessung, gute Gütekriterien; 21 Itemgrupen, Beurteilung nach Auftreten in der letzten Woche auf 4-stufiger Skala
Prüfungsängstlichkeitsinventar TAI-G (Hodapp, 1991)
globale Prüfungsängstlichkeit und vier Subskalen
Subskalen und Interventionen (Hodapp, 1991)
Aufgeregtheit (Entspannung), Interferenz (Training aufgabenbez. Aufmerksamkeit), Besorgtheit (Gedankenstopp), Mangel an Zuversicht (positive Selbstverbalisation)